Dollarbündel in Kleidern Rätsel um Geldfund bei Susanne Osthoff

Mysteriöser Fund bei Susanne Osthoff: Kurz nach der Freilassung der zuvor im Irak entführten Archäologin entdeckten Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Bagdad Geldbündel im Wert von mehreren tausend Dollar in deren Kleidern. Doch woher stammt das Geld?


Berlin - Die Angestellten entdeckten mehrere Dollarbündel in Susanne Osthoffs Kleidern, als diese gerade nach ihrer Freilassung in der deutschen Botschaft duschte. Sie konfiszierten die Scheine umgehend, Ermittler untersuchten das Geld. Die Scheine waren mit Gummibändern zusammengebunden. Gerüchte, die Summe könne aus einem möglicherweise gezahlten Lösegeld stammen, haben sich bisher nicht bestätigt.

Susanne Osthoff bei einem Fernsehauftritt: Tausende Dollar in Kleidung
NDR/Tjaberg/face to face

Susanne Osthoff bei einem Fernsehauftritt: Tausende Dollar in Kleidung

Die Archäologin war Ende November im Irak entführt und erst nach gut drei Wochen freigelassen worden. Das Auswärtige Amt hat bislang keine Angaben zu den Umständen der Freilassung Osthoffs gemacht. Gerüchte über die Zahlung eines Lösegelds in Millionenhöhe an die Entführer wurden nicht kommentiert.



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