New Mexico Wieder Ausschreitungen bei Trump-Wahlkampf

T-Shirts und Plastikflaschen brannten, Scheiben gingen zu Bruch: Bei Donald Trumps Wahlkampf in New Mexico gab es Randale. Außerdem machen Amerikas Schriftsteller gegen den Republikaner mobil.
Protestierende in Albuquerque

Protestierende in Albuquerque

Foto: AP/ Roberto E. Rosales/ The Albuquerque Journal

Bei einer Wahlkampfveranstaltung von Präsidentschaftsbewerber Donald Trump in Albuquerque im Bundesstaat New Mexico kam es zu Ausschreitungen. Randalierer warfen Steine und Plastikflaschen sowie brennende Kleidung auf Polizisten, berichtet die Nachrichtenagentur AP.

Die Demonstranten sollen zudem Barrikaden und Mülleimer umgeworfen haben, die Polizei antwortete mit Pfefferspray und Rauchgranaten. Während seiner Rede wurde Trump mehrfach von Protestierenden unterbrochen. Auf ihren Bannern stand "Trump ist ein Faschist" und "Wir haben genug gehört". Der Republikaner wies Sicherheitskräfte an, die Störer wegzubringen, und sagte in ihre Richtung: "Geht nach Hause zu Mami".

Trumps Auftritt am Dienstag (Ortszeit) war der erste des Präsidentschaftsbewerbers in New Mexiko. Die Gouverneurin des US-Bundesstaates, Susana Martinez, hatte Trump wegen seiner abschätzigen Bemerkungen gegenüber Einwanderern kritisiert.

In einem öffentlichen Brief protestierten mehr als 400 Schriftsteller, darunter Stephen King, Junot Diaz und Jennifer Egan, gegen Trumps Wahlkampf. Er ziele auf die niedersten und gewalttätigsten Elemente der Gesellschaft ab, warfen sie ihm vor. Eine Wahlempfehlung gaben sie nicht ab.

Bei der Vorwahl im US-Bundesstaat Washington sicherte sich Trump unterdessen weitere Delegierte für den Nominierungsparteitag der Republikaner im Juli. Er gewann voraussichtlich mit 76 Prozent der Stimmen, berichtete der Fernsehsender CNN. Trump ist bei den Republikanern als einziger Kandidat noch im Rennen.

vks/AP/dpa