Schlechtes Wetter Merkel-Besuch bei Trump verschoben

An der US-Ostküste droht ein Unwetter: Angela Merkels geplanter Besuch bei Donald Trump muss deshalb verschoben werden. Laut Weißem Haus gibt es schon einen Ersatztermin.
Der Regierungsflieger stand zum Abflug bereit

Der Regierungsflieger stand zum Abflug bereit

Foto: Michael Kappeler/ dpa

Das erste Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Donald Trump ist verschoben. Eigentlich hätten sich die beiden am Dienstag in Washington treffen sollen. Trump habe sie angerufen und wegen eines heraufziehenden Unwetters das Treffen abgesagt, sagte die Kanzlerin in Berlin.

Die Absage kam unmittelbar vor dem Abflug der Kanzlerin. "Die Journalisten packen im Merkel-Jet ihre Sachen zusammen", twitterte Roland Nelles, Ressortleiter Politik von SPIEGEL ONLINE:

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Laut Weißem Haus soll das Treffen nun am Freitag stattfinden. Die deutsche Regierung muss den neuen Termin noch bestätigen.

Ein schwerer Schneesturm soll in den kommenden Stunden auf die US-Ostküste treffen. Höhepunkt soll am Dienstag sein. Die Hauptstadt Washington versinkt bei einem derartigen Wintereinbruch oft im Chaos.

Satellitenbild des nahenden Sturms

Satellitenbild des nahenden Sturms

Foto: AFP/ NOAA-NASA GOES Project

Behörden warnen vor Stromausfällen und zwischen 13 und 60 Zentimeter Neuschnee in der Region. In vielen Orten wurde der Schulunterricht abgesagt.

Das Treffen von Merkel und Trump war mit Spannung erwartet worden. Nachdem Trump die Kanzlerin mehrfach scharf wegen ihrer Flüchtlingspolitik kritisiert hatte, will Merkel mit ihrem Besuch die Basis für eine künftige Zusammenarbeit legen.

Angesichts protektionistischer Drohungen des US-Präsidenten dürfte Merkel die Bedeutung freien Handels für die Volkswirtschaften beider Länder betonen. Die Kanzlerin will zudem über internationale Konflikte wie in Syrien oder der Ukraine sprechen.

sep/Reuters/dpa