Promimangel bei Trump-Vereidigung Der Abgesang

Bei Obamas Amtseinführung sang Aretha Franklin, bei Trump wird Jackie Evancho auftreten. Kennen Sie nicht? Ein hochkarätiger Gast war einfach nicht zu bekommen. Diese Prominenten haben dem neuen US-Präsidenten abgesagt.

AFP

Donald Trump hat vergeblich einen Superstar gesucht. Bei den Vereidigungen von US-Präsidenten sind in den vergangenen Jahren immer wieder große Stars aufgetreten. Aretha Franklin und Beyoncé sangen für Barack Obama, Ricky Martin schmetterte für George W. Bush.

Nur für Trump möchte keiner ans Mikrofon treten, wenn er am Freitag in sein Amt eingeführt wird. Zahlreiche Stars haben Anfragen abgelehnt. Die peinlichste Absage kam von Elton John: Nachdem ein Mitarbeiter Trumps in einer BBC-Sendung erklärt hatte, dass der britische Künstler singen werde, reagierte dessen Sprecher mit einem entschiedenen Dementi: "Er wird nicht auftreten." Der italienische Tenor Andrea Bocelli soll einen Auftritt erwogen haben - bis seine Fans dagegen aufbegehrten.

Die Nationalhymne wird am Freitag letztlich die wenig bekannte Jackie Evancho singen, die bei einer US-Casting-Show 2010 den zweiten Platz holte. Die Absagen der Stars sind unangenehm für Trump, der aber per Twitter verkündete, er wolle ohnehin nicht Prominente, sondern "das Volk" bei seiner Vereidigung haben.

Sehen Sie hier, welche Prominenten Trump doch noch zugesagt haben - und wer auf keinen Fall zur Amtseinführung kommen wird.

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Amtseinführung: Diese Stars haben Trump abgesagt

kgp/dpa/AFP



insgesamt 126 Beiträge
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cobaea 18.01.2017
1.
...und weil Trump - laut eigener Aussage - gar keine Promis dabei haben will, hat er zuvor mal alle möglichen angefragt? Seeehhr glaubwürdig
SchmidtPe 18.01.2017
2. Gute Zeit für neue Talente!
Es gibt so viele gute Musiker die gerne auftreten um ihren Beruf auszuüben. Die alten Gesichter kennt man ohnehin schon.
wahrsager26 18.01.2017
3. Prominente
Nun ja,auch der Prominente darf seine Meinung haben......allerdings sollte es nicht so sein,das deren Ansichten allgemeinverbindlich fürs Volk sind-auch die Herrschaften können irren.Ich denke da zum Beispiel an Herrn G.Grass....hat ja auch seine Verdienste gehabt ....aber eine moralische Institution war er nicht(späte Bekenntnisse)! Mr Trump wird es überleben ,denke ich.Viel wichtiger wird sein,dass er zumindest in Teilbereichen wirklich etwas bewegen kann für sein Volk.Nuchts bewegen und erreichen,dafür aber Liebling der Künstler zu sein,wäre etwas zu wenig.Danke
quapselchen 18.01.2017
4. Spät ist es. Zu spät.
Hätten diese Stars ggf. in der Wahlkampfzeit lauter ihre Meinung kund tun sollen? Oder haben sie es, und es hätten die Medien lautstärker darüber berichten sollen? Jetzt ist es spät, und es bleibt nur, leicht zitternd die Bestätigung der Befürchtungen zu Trumps Denken, Handeln und Wirken zu erwarten. Spät ist es. Zu spät.
Fürstibürsti 18.01.2017
5. Passt.
Die Nummer 2 einer längst vergessenen Castingshow singt für die Nummer 2 einer putingetürkten Präsidentenwahl. Avanti Dilettanti!
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