US-Präsident Trump erwägt Einstufung von Antifa als Terrororganisation

Donald Trump sagte kürzlich, Aktivisten der Antifa seien "kranke, schlimme" Menschen. Nun überlegt der US-Präsident, sie zu "Terroristen" zu erklären.
Donald Trump

Donald Trump

Foto: AP / Carolyn Kaster

US-Präsident Donald Trump erwägt nach eigenen Worten, die Antifa-Bewegung in den USA als terroristische Organisation einzustufen. Man ziehe einen solchen Schritt in Betracht, schrieb Trump auf Twitter. "Das würde es der Polizei erleichtern, ihre Arbeit zu machen", fügte er hinzu.

Trump hatte die Antifa zuletzt mehrfach kritisiert. So sprach er etwa bei einer Wahlkampfveranstaltung davon, dass es sich bei den Aktivisten um "kranke, schlimme" Menschen handele.

Empfohlener externer Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.
Externer Inhalt

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Nach Angaben der Antisemitismus-Organisation Anti-Defamation League (ADL) ist unklar, wie viele aktive Mitglieder die Bewegung in den USA hat. Es handele sich um eine "lose Ansammlung von Gruppen, Netzwerken und Einzelpersonen", schreibt die Organisation.

"Gewalttätige, maskierte Tyrannen"

Die beiden republikanischen Senatoren Ted Cruz und Bill Cassidy hatten vor wenigen Tagen eine Resolution eingebracht, in der sie sich dafür aussprechen, dass Gruppen, die der Antifa-Bewegung zuzuordnen seien, als inländische Terrororganisationen eingestuft würden.

Bei Aktivisten der Antifa handele es sich um "gewalttätige, maskierte Tyrannen", erklärte Cassidy. Die beiden Senatoren verwiesen unter anderem auf den Angriff auf den konservativen Journalisten Andy Ngo. Er war Medienberichten zufolge bei Zusammenstößen zwischen Antifa-Aktivisten und rechten Demonstranten in Portland (Oregon) verletzt worden.

tin/dpa

Mehr lesen über

Die Wiedergabe wurde unterbrochen.