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Trumps neue Rhetorik "Ich bereue das"

Immer wieder hat Donald Trump damit geprahlt, seinen Stil nicht zu ändern. Doch bei einer Wahlkampfveranstaltung überraschte der US-Präsidentschaftskandidat nun mit einem untypischen Eingeständnis.

Gerade erst hat Donald Trump sein Wahlkampfteam umgebaut, jetzt überrascht der republikanische Präsidentschaftskandidat auch mit einer für ihn gänzlich neuen Rhetorik. Er war für eine Wahlkampfveranstaltung nach Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina gekommen. Und dabei sagte Trump: "Manchmal, in der Hitze der Debatte, und wenn man über viele Dinge gleichzeitig spricht, wählt man nicht die richtigen Worte, oder man sagt das Falsche. Das ist mir passiert. Und glaubt es oder nicht, ich bereue das."

Das eiserne Nicht-Eingestehen von Fehlern gehört eigentlich zu Trumps Markenkern. Er hat wiederholt gesagt, Fehler zuzugeben sei eine Schwäche und eines Anführers nicht würdig. Außerdem, so hatte er mehrfach betont, werde er - trotz massiver Kritik - an seinem Auftreten nichts ändern.

Nun sagte Trump in vorbereiteten, abgelesenen Bemerkungen, er bereue seine Worte vor allem, wenn sie persönlichen Schmerz verursacht haben sollten. "Aber ich werde immer die Wahrheit sagen." Auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte Trump die gesamte Rede im Wortlaut.

Erst am Vortag hatte der Politiker mit Steve Bannon einen neuen Leiter seines Wahlkampfteams eingestellt, außerdem Kellyanne Conway als Umfrage- und Datenspezialistin. Hier sehen sie das Team im Überblick:

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Donald Trump: Das ist sein Beraterteam

Foto: Ben Jackson/ Getty Images for SiriusXM

Um Trumps Kampagne war es in den vergangenen Wochen schlecht bestellt, in Umfragen liegt Rivalin Hillary Clinton teils deutlich vorne. Gegen die Demokratin teilte Trump in Charlotte nun in gewohnter Manier aus - und warb gleichzeitig um die Stimmen von Minderheiten in den USA.

Falls Afroamerikaner ihm eine Chance geben und für ihn stimmen würden, "wird das Ergebnis für sie wunderbar sein", sagte Trump. Er fragte: "Was haben sie schon dabei zu verlieren, wenn sie etwas Neues ausprobieren?"

aar/dpa/AP