Donald Trump in Großbritannien Hatten Charles und William keine Lust auf ein Treffen?

Donald Trump traf die Queen - und nur die Queen. Eine britische Zeitung spekuliert darüber, warum andere Royals dem Treffen ferngeblieben sein könnten.
Prinz Charles und Prinz William in der Westminster Abbey (Archivbild)

Prinz Charles und Prinz William in der Westminster Abbey (Archivbild)

Foto: CHRIS J RATCLIFFE/ AFP

Am vergangenen Freitag traf US-Präsident Donald Trump im Schloss Windsor in Großbritannien die britische Königin Elizabeth II. Der Empfang dauerte etwa eine halbe Stunde und umfasste einen Rundgang und ein gemeinsames Teetrinken.

Die britische Zeitung "Sunday Times" spekuliert nun , warum nur ein Mitglied der Königsfamilie den umstrittenen Gast aus Übersee begrüßte. Das Blatt zitiert eine nach eigenen Angaben gut informierte Quelle, wonach Prinz Charles und Prinz William deutlich gemacht hätten, dass sie kein Interesse an einer Zusammenkunft mit Trump hätten.

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Trump trifft Queen: Auf einen Tee mit der Monarchin

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"Sie haben sich einfach geweigert dabei zu sein", hieß es. Es sei sehr ungewöhnlich, dass die Queen solche Termine alleine wahrnehme. Prinz Philip, der 97-jährige Gatte der Königin, habe sich zwar weitgehend von royalen Pflichten zurückgezogen. Aber Prinz Charles habe ihn in der vergangenen Zeit häufig bei offiziellen Anlässen vertreten.

Die "Sunday Times" zitierte allerdings auch Quellen aus der britischen Regierung und aus dem Buckingham Palast, die darauf hinwiesen, dass es sich nicht um einen Staatsbesuch gehandelt habe - und dass von Anfang an nur die Anwesenheit der Queen geplant gewesen sei. Sowohl Prinz Charles als auch Prinz William seien in anderen Terminen gebunden gewesen.

Trumps Besuch bei der Monarchin lief nicht ohne Fauxpas ab. Sehen Sie hier eine Zusammenfassung im Video:

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lov
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