US-Präsident vs. NBA-Superstar Donald Trump lästert über Basketballer LeBron James

Der Streit zwischen Basketballstar LeBron James und Donald Trump geht weiter. Der US-Präsident stellte James in einem Tweet als dumm dar. Schlechtes Timing - der Sportler hatte gerade eine Schule für Kinder eröffnet.
Basketballspieler LeBron James

Basketballspieler LeBron James

Foto: Phil Long/ dpa

Donald Trump hat gegen einen seiner schärfsten Kritiker, den Basketballstar LeBron James, ausgeteilt. Am Freitag twitterte der US-Präsident: "LeBron James wurde gerade von dem dümmsten Mann im Fernsehen interviewt, Don Lemon. Er hat ihn schlau dastehen lassen, was nicht so einfach war. Ich mag Mike!"

Der Tweet war der erste Angriff Trumps auf James, der gerade eine Schule für benachteiligte Kinder in seiner Heimatstaat Akron eröffnet hatte. Mit dem Zusatz "Ich mag Mike" spielte Trump auf den Streit darüber an, wer der größte Basketballstar aller Zeiten sei: James oder Michael Jordan.

Immer wieder hatte James in der Vergangenheit seinen Unmut über Trump öffentlich geäußert oder sich politisch positioniert. Erst vor wenigen Tagen hatte James dem Präsidenten vorgeworfen, den Rassismus in den Vereinigten Staaten zu verschärfen. "Ich glaube, unser Präsident versucht, uns zu spalten", sagte der 33-Jährige.

Im Wahlkampf hatte Le Bron James Hillary Clinton unterstützt und Trump mehrmals kritisiert. Und im September hatte er ihn in einem Tweet als Penner bezeichnet.

Empfohlener externer Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.
Externer Inhalt

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Zudem mischt sich der Basketballer immer wieder in Debatten um Polizeigewalt und Rassismus ein. "Wir Amerikaner, egal, welche Hautfarbe wir haben, egal, wer wir sind, müssen verstehen, dass wir alle gleiche Rechte haben und für etwas stehen können", hatte James einmal gesagt.

Man müsse verstehen, "wie stark wir sind. Männer, Frauen, Schwarze, Weiße, Hispanics. Wir haben ein schönes Land. Wir dürfen uns nicht von einer Person etwas diktieren lassen."

LeBron James reagierte noch nicht auf Trumps Tweet - allerdings der Gouverneur des US-Bundesstaats Ohio, der Republikaner Josh Kasich: "Anstatt James zu kritisieren, sollten wir ihm für seine Wohltätigkeitsarbeit danken und dafür, dass er Kindern hilft."

Empfohlener externer Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.
Externer Inhalt

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

TV-Journalist Lemon twitterte: "Wer ist der wirkliche Blödmann? Jemand, der Kinder in Klassenräume schickt oder in Käfige?"

Empfohlener externer Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.
Externer Inhalt

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Damit spielte Lemon auf Trumps Migrationspolitik an: Der US-Präsident hatte Eltern, die illegal die Grenze zwischen Mexiko und den USA überquerten, von ihren Kindern getrennt und die Kinder in fragwürdigen Unterkünften einquartiert.

kha/AP/sid
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.