Scherz des amerikanischen Präsidenten Trump will Grönland kein Trump-Hotel antun

US-Präsident Donald Trump hat in einem Tweet die Fotomontage eines Trump-Hotels in Grönland geteilt. Das war wohl ein Scherz. Den Kauf von Grönland fände er aber "strategisch interessant".

Donald Trump lächelt - hier kehrt er mit Ehefrau Melania und Sohn Barron von Bedminster, New Jersey, ins Weiße Haus zurück
Yuri Gripas/REUTERS

Donald Trump lächelt - hier kehrt er mit Ehefrau Melania und Sohn Barron von Bedminster, New Jersey, ins Weiße Haus zurück


Donald Trump würde gern Grönland kaufen. Diesen Wunsch wollte der Präsident offenbar humorvoll teilen: Er veröffentlichte auf Twitter eine Fotomontage, die sein gold-glitzerndes Trump International Hotel Las Vegas inmitten kleiner bunter Häuser an Grönlands Küste zeigt. "Ich verspreche, Grönland das nicht anzutun", schrieb Trump dazu.

Ein Kauf der Insel wäre "sicherlich strategisch interessant" und "im Grunde genommen ein großes Immobiliengeschäft", sagte Trump. Das Thema habe aber für seine Regierung keine oberste Priorität. Grönland gehört als autonomes Gebiet zu Dänemark. Das Außenministerium des Territoriums erteilte dem möglichen Vorhaben aber eine Absage: Grönland stehe nicht zum Verkauf.

Das "Wall Street Journal" hatte zuvor berichtet, Trump interessiere sich wegen der natürlichen Ressourcen und der geostrategischen Bedeutung für die nordöstlich von Kanada gelegene Insel.

Die scherzhafte Fotomontage mit dem Titel "Grönland in zehn Jahren" kursiert bereits seit einigen Tagen in den sozialen Netzwerken. Auch Trumps Sohn Eric hat das Meme im Netz geteilt.

höh/AFP



insgesamt 14 Beiträge
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Claudius32 20.08.2019
1. Macht doch Sinn!
Erst der Ausstieg aus dem Klimaabkommen, nun der Kauf von Grönland! Ein eisfreies Grönland ist ein gutes Investment aus Sicht eines Projektentwicklers. Was lässt sich da bauen! ...und Golfplätze auf Gr(ü)nland, das passt doch!
ingen79 20.08.2019
2. Ist doch sehr
Umsichtig von Trump Grönland zu kaufen wenn es in Washington aufgrund des Klimawandel zu warm wird kann Nuuk Hauptstadt der USA werden und die reichen Rentner können nach Grönland ziehen weil Florida abgesoffen ist. Wer Ironie findet darf sie behalten
missourians 20.08.2019
3.
Grönland genau dem Land übergeben, das aus dem Komaabkommen ausgestiegen ist, einen Umweltgener aus der Industrie zum Umweltminister macht, dem Umweltministerium erst mal seine Finanzmittel zusammenstreicht und mehr akzeptiert als unterstützt.... Das ist doch klar, dass er nur Wirtschaftsinteressen und Geopolitische Interessen verfolgt. Als würden schnell die restlichen einwohner verdrenkt udn über all, ohne einschränkungen, abgebaut was abbaubar ist, Militärsbasen aufbauen wo und so groß es nur geht.... Wenigstens die EU sollte noch für eigene und Umweltinteressen einstehen! Vielleicht benötigen wir irgend wann mal Grönland als Puffer zur USA. :-)
Koda 20.08.2019
4. Das ist wenigstens etwas witzig!
Aber dieses Gewese um einen Grönlandkauf aber nicht.
espressotime 20.08.2019
5.
Geschmackloser Humor!
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