Trump und das #Bathrobegate "Natürlich hat Trump einen Bademantel"

Der mächtigste Mann der Welt relaxt abends im Bademantel, schreibt die "New York Times". Sein Sprecher behauptet: alles falsch. Twitternutzer wollen nun das Gegenteil beweisen.

Trump-Bademantel
AP

Trump-Bademantel


Früher Abend im Weißen Haus. Donald Trump sitzt im Bademantel vor dem Fernseher. Manchmal twittert er auch. So beschreibt die "New York Times" in einem Artikel die Situation im Weißen Haus. Ein Präsident im Bademantel? Das wirft kein gutes Licht auf den Mann, der so viel Wert auf seine Umfragewerte legt.

"Ich glaube nicht, dass der Präsident einen Bademantel besitzt. Auf jeden Fall trägt er nie einen", sagte Trumps Sprecher Sean Spicer deshalb. Der Bericht sei ungenau und enthalte Lügen. Die "New York Times" schulde Trump eine Entschuldigung.

Die hat es bisher nicht gegeben. Stattdessen machen sich Twitter-Nutzer über Spicer und Trump lustig. Sie posten Fotos von Donald Trump - im Bademantel.

Denn Donald Trump ist schon mehrmals in Bademänteln abgelichtet worden.

Viele vermuten hinter Spicers Äußerung einen weiteren "alternativen Fakt". Mit diesem fragwürdigen Konzept hatte eine Trump-Beraterin Spicers Lügen nach der Amtseinführung verteidigt.

Seit der Nacht auf Dienstag hat der Bademantel des Präsidenten sogar einen eigenen Twitter-Account. Die erste Nachricht: "Oh, ich existiere."

Er sei sogar schon in Russland gewesen. Mehr wolle er aber nicht verraten.

Tatsächlich sind die alten Fotos kein Beweis dafür, dass Trump einen Bademantel hat. Plausibel erscheint es trotzdem. Schließlich besitzt Donald Trump eine ganze Hotelkette.

Wie sehr ihn der Bericht der "New York Times" getroffen hat, zeigte Trump dann selbst. Er beschwerte sich erneut über die Berichterstattung der Zeitung. Natürlich per Tweet.

slü



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