Medizincheck beim US-Präsidenten Weißes Haus veröffentlicht Bericht vom Trump-Arzt

Ein Klinikbesuch hatte für Spekulationen über die Gesundheit von Donald Trump gesorgt. Es habe sich um einen Routinetermin gehandelt, berichtete das Weiße Haus jetzt und präsentierte den Bericht des Arztes.
Donald Trump: Aufenthalt im Krankenhaus

Donald Trump: Aufenthalt im Krankenhaus

Foto: Brendan Smialowski / AFP

Der Besuch von Donald Trump am Wochenende im Walter-Reed-Krankenhaus bei Washington war nach Angaben des Weißen Hauses Routine. Es veröffentlichte den Bericht des behandelnden Arztes Sean Conley. Nach Angaben des Mediziners sei es eine geplante Untersuchung des US-Präsidenten gewesen.

Anders als in der Vergangenheit war der Krankenhaus-Aufenthalt nicht auf dem öffentlichen Terminkalender des Präsidenten vermerkt gewesen. Entgegen der Spekulationen habe Trump nicht über Schmerzen in der Brust geklagt, hieß es in dem Arztbericht. Auch sei er nicht wegen akuter gesundheitlicher Probleme behandelt worden.

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Conley veröffentlichte die Cholesterol-Werte Trumps, die demnach alle im Normbereich liegen. Trump hatte nach dem Krankenhausbesuch auf Twitter geschrieben, der Besuch sei "Phase eins" seiner jährlichen ärztlichen Untersuchung gewesen, die nächstes Jahr abgeschlossen werde. "Alles sehr gut (großartig!)."

US-Medien hatten die Frage aufgeworfen, ob es sich tatsächlich um eine Routineuntersuchung gehandelt habe. CNN berichtete, dass das medizinische Personal nicht vorgewarnt worden sei. Der Sender verwies auch auf einen früheren Arztbericht aus der Zeit von Trumps Bewerbung um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner im Jahr 2015. Darin wurde Trump von seinem damaligen Arzt Harold Bornstein hervorragende Gesundheit bescheinigt. Bornstein sagte CNN später, Trump habe ihm den Bericht diktiert.

als/dpa
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