Replik auf frühere First Lady Trump will Obama ebenfalls nie verzeihen

"Donald Trump bringt meine Familie in Gefahr", sagt Michelle Obama - das werde sie ihm nie verzeihen. Der US-Präsident kontert auf die ihm eigene Art. Derweil werden neue Details aus der Biografie der Ex-First-Lady bekannt.

Donald Trump
SHAWN THEW/EPA-EFE/REX

Donald Trump


Donald Trump hat auf die Äußerungen der früheren First Lady Michelle Obama reagiert. Sie hatte gesagt: "Donald Trump, mit seinen lauten und rücksichtslosen Anspielungen, hat die Sicherheit meiner Familie in Gefahr gebracht. Und das werde ich ihm nie verzeihen."

Trump entgegnete kurz vor seinem Abflug nach Paris vor Journalisten: "Da sie über Sicherheit spricht: Was er (gemeint ist Barack Obama - Anm. d. Red.) unserem Militär angetan hat, hat das Land sehr unsicher gemacht."

Weiter sagte Trump in der ihm eigenen Art, er werde Barack Obama ebenfalls niemals verzeihen, was dieser dem US-amerikanischen Militär angetan habe. Alles sei "heruntergekommen" und "alt" gewesen. Er, Trump, müsse nun das Militär wieder in Ordnung bringen und sei gerade dabei, enorme Mengen an Geld hineinzupumpen.

Obama-Töchter entstanden durch künstliche Befruchtung

Kommenden Dienstag erscheinen Michelle Obamas Memoiren. Erste Inhalte waren am Freitagmorgen bekannt geworden. Nun wurden weitere Details öffentlich.

Demnach berichtet Michelle Obama auch von einer Fehlgeburt vor 20 Jahren. Sie habe mit ihrem Mann daraufhin die In-vitro-Fertilisation in Anspruch genommen, um die beiden Töchter Sasha und Malia, heute 17 und 20 Jahre alt, zu zeugen. In-vitro-Fertilisation bedeutet wörtlich übersetzt "Befruchtung im Glas". Bei dem Verfahren werden Eizelle und Samenzelle in einem Reagenzglas zusammengebracht.

Man denke als Frau im Falle einer Fehlgeburt, man sei irgendwie defekt, schreibt Obama. Sie habe sich zu der Zeit sehr einsam und wie eine Versagerin gefühlt. Sie habe nicht gewusst, wie verbreitet Fehlgeburten seien, weil darüber nicht geredet werde.

sth/AP



insgesamt 40 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
heindeburk 09.11.2018
1. Trump - ein amerikanischer Held
Natürlich stimmt Frau Obamas Einschätzung. Trump war, ist und bleibt ein Widerling, den jedoch viele US-Bürger zum Präsidenten gewählt haben. Interessant ist nach wie vor nicht Trump und seine permanente Idiotie (Typen wie ihn sind nicht selten), interessant bleiben seine WählerInnen, die bis heute einen Widerling als ihren American hero verehren
aggro_aggro 09.11.2018
2. Hohlkopf
Nur noch albern was Trump rausblubbert. Dass Obama schon so viel fürs Militär ausgegeben hat wie der Rest der Welt zusammen, klingt bei Trump als ob erst er persönlich mit dem Schraubenschlüssel in der einen und seinem privaten Scheckbuch in der anderen Hand die Flugzeugträgerflotte wieder vom Trockendock in den Golf gebracht hätte.
dunnhaupt 09.11.2018
3. Trumps Lügenkampagne, die Obamas Geburt auf US-Boden anzweifelte
… wird als Trumps persönliche Schande in die Geschichte eingehen. Selbst nachdem Obama dann sein Geburtszeugnis veröffentlicht hatte, verbreiteten die 'Birthers', dieses sei gefälscht. Doch sie hatten nicht mit Obamas Oma in Hawaii gerechnet, die damals stolz die Geburt ihres Enkels in der Lokalzeitung von Honolulu verkündet hatte.
Pixelpu 09.11.2018
4. Trump will nicht verzeihen
Ein böser alter Mann und ein Buch einer Ex-First Lady bewegen also den Spiegel. Das Bauch der Frau Obama ist in wenigen Monaten für 1,50€ auf dem Ramschtisch erhältlich und der seltsame Präsident mit der gelben Haaren wird bald nur noch ein peinlicher Ausrutscher in der Geschichte der USA sein. Bleibt cool Spiegel Redakteure, auch wenn die verdammten leereren Zeilen täglich gefüllt werden müssen
Atheist_Crusader 09.11.2018
5.
Die offiziellen Zahlen sehen das irgendwie gar nicht so: https://en.wikipedia.org/wiki/Military_budget_of_the_United_States#Budget_by_year Da gab es zwar etwas hin und her, aber keine wirklich einschneidende Senkung gegenüber Bush. Aber es hat ja sowieso niemand ernst geglaubt, dass Trump solche Fakten recherchiert. Genauso wie es Niemanden verwundert, wie er mehr oder weniger sagt "Wenn mir die Politik deines Mannes nicht passt, dann ist das genauso schlimm als wenn ich mit Hetzreden meine bekloppten Anhänger dazu bringe dich zu bedrohen.".
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.