"Dream Act" Senat stoppt Einbürgerungspläne für junge Einwanderer

Hunderttausende jungen illegalen Einwanderern bleibt die US-Staatsbürgerschaft verwehrt. Im Senat stimmten die Republikaner gegen den von Präsident Obama unterstützten "Dream Act".

Washington - Mit 56:43 Stimmen lehnte der Senat den Gesetzentwurf ab, der jungen Einwanderern helfen sollte, die amerikanische Staatsbürgerschaft zu erhalten. Damit gelang es den Demokraten nicht, auch nur eine einzige Stimme der Republikaner für das von Präsident Barack Obama unterstütze Vorhaben zu gewinnen, so dass die dafür notwendigen 60 Stimmen nicht zusammen kamen. Auch drei Demokraten votierten gegen den "Dream Act".

Das Gesetz sollte es jungen illegal Eingewanderten ermöglichen, durch einen zweijährigen College-Besuch oder Militärdienst US-Bürger zu werden.

Der "Dream Act" sollte für alle Einwanderer gelten, die bei ihrer Ankunft in den USA jünger als 16 Jahre waren, sich seit mindestens fünf Jahren im Land aufhalten und einen Highschool-Abschluss haben.

als/APN
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