Druck aus Washington USA fordern offenbar weltweit Ausweisung irakischer Diplomaten

Nach der Ausweisung zweier irakischer Uno-Diplomaten aus den USA will die US-Regierung mutmaßliche Spione Bagdads auch aus anderen Ländern hinauswerfen lassen. Nach US-Medienberichten sollen entsprechende Begehren an rund 60 Länder gegangen sein.

Stockholm - Schweden bestätigte als erstes Land das Vorgehen der USA. Nach Angaben der Pressechefin des schwedischen Außenministeriums, Ingrid Iremark, verlangte die US-Regierung von Schweden die Ausweisung mehrerer namentlich genannter irakischer Diplomaten. Nach US-Medienberichten und offiziell nicht bestätigten Angaben aus Stockholm haben die USA Aufforderungen zur Ausweisung irakischer Diplomaten an insgesamt etwa 60 Länder ergehen lassen, weil die Iraker angeblich geheimdienstlich aktiv seien.

Mitte der Woche waren zwei Sicherheitsbeamte der irakischen Uno-Vertretung in New York zu unerwünschten Personen erklärt und zum Verlassen des Landes innerhalb von 72 Stunden aufgefordert worden. Im vergangenen Monat war bereits ein Uno-Korrespondent der amtlichen irakischen Nachrichtenagentur INA der Spionage bezichtigt und des Landes verwiesen worden.

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