ETA-Anschlag auf Urlauberhotel 13 Verletzte an der Costa Dorada

Bei der Explosion einer Autobombe vor einem Hotels im Touristenort Salou an der spanischen Costa Dorada sind 13 Menschen verletzt worden. Die Separatistenorganisation ETA hatte eine Stunde vor der Detonation vor dem Anschlag gewarnt.


Die Bombe explodierte in einem Auto nahe dem Hotel Cala Font
DPA

Die Bombe explodierte in einem Auto nahe dem Hotel Cala Font

Tarragona - Unter den Verletzten seien Urlauber, Anwohner und zwei Polizisten. Die Opfer hätten aber lediglich leichte Blessuren wie Schnittwunden durch umherfliegende Splitter davongetragen, hieß es. Von den 15 deutschen Hotelgästen wurde nach Angaben des Auswärtigen Amtes niemand verletzt. Eine Stunde vor dem Terroranschlag hatte ein anonymer Anrufer im Namen der baskischen Untergrundorganisation ETA vor dem Sprengsatz gewarnt.

An dem Hotel Cala Font entstand durch die Druckwelle schwerer Sachschaden. Zahlreiche Fensterscheiben gingen zu Bruch. Auch zwei andere Touristenherbergen sowie 15 geparkte Autos in Mitleidenschaft gezogen worden.

Die 50-Kilo-Bombe war in einem Auto versteckt, das auf dem Parkplatz etwa 50 Meter vor dem Hotel stand. Die Polizei brachte etwa 800 Touristen und Anwohner in Sicherheit, bevor der Sprengsatz hochging. In dem ausgebuchten Hotel waren vor allem britische, italienische, französische und russische Urlauber untergebracht, berichtete der spanische Rundfunk.



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