EU-Gipfel in Brüssel Juncker will Euro-Gruppe nicht mehr leiten

"Definitiv nicht ich": Jean-Claude Juncker will künftig nicht mehr Chef der Euro-Gruppe sein. Nach acht Jahren Amtszeit wird Luxemburgs Premier ab Mitte des Jahres nicht mehr für den Posten zur Verfügung stehen, meldet die Nachrichtenagentur dpa.

Eurogruppen-Chef Juncker in Brüssel: "Nicht vergnügungssteuerpflichtig"
AFP

Eurogruppen-Chef Juncker in Brüssel: "Nicht vergnügungssteuerpflichtig"


Brüssel - Der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker wird ab Mitte des Jahres nicht mehr die Beratungen der Finanzminister der 17 Staaten mit Euro-Währung leiten. Dies machte der 57-Jährige, der auch Schatzminister seines Landes ist, am späten Donnerstagabend am Rande des EU-Gipfels in Brüssel klar, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet.

Auf die Frage, wer künftig Vorsitzender der Eurogruppe auf Ministerebene sein werde, sagte Juncker: "Definitiv nicht ich." Er hatte in den vergangenen Monaten mehrfach über den Posten gesagt, dieser sei "nicht vergnügungssteuerpflichtig".

Juncker, einer der Gründerväter des Euro, hat das Mandat des Euro-Gruppenchef seit dem 1. Januar 2005 inne. Seine Amtszeit wurde mehrfach verlängert, zuletzt im Januar 2010.

Bereits im September 2011 hieß es in Medienberichten, Juncker wolle seinen Posten räumen und sich für einen hauptamtlichen Eurogruppen-Chef stark machen. Der Luxemburger Regierungschef sei bereit, den Vorsitz der Eurogruppe abzugeben und sich auf seinen Job als Ministerpräsident zu konzentrieren.

bos/dpa

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Seite 1
beinando123 02.03.2012
1. ..
Zitat von sysopAFP"Definitiv nicht ich": Jean-Claude Juncker will künftig nicht mehr Chef der Eurogruppe sein. Nach acht Jahren Amtszeit wird Luxemburgs Premier ab Mitte des Jahres nicht mehr für den Posten zur Verfügung stehen. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,818747,00.html
Wir werden ihn vermissen.
herr_kowalski 02.03.2012
2. Welches Mandat meint SPON ?
Zitat von sysopAFP"Definitiv nicht ich": Jean-Claude Juncker will künftig nicht mehr Chef der Eurogruppe sein. Nach acht Jahren Amtszeit wird Luxemburgs Premier ab Mitte des Jahres nicht mehr für den Posten zur Verfügung stehen. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,818747,00.html
Ein undemokratisches, rechthaberisches, egoistisches ?
Gerdtrader50 02.03.2012
3. Noch so einer
Zitat von sysopAFP"Definitiv nicht ich": Jean-Claude Juncker will künftig nicht mehr Chef der Eurogruppe sein. Nach acht Jahren Amtszeit wird Luxemburgs Premier ab Mitte des Jahres nicht mehr für den Posten zur Verfügung stehen. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,818747,00.html
Der auch "Gründervater". Hätte ich nie gedacht. Zumindest ihm hätte ich zugetraut, dass er die Geburtsfehler dieser Währung erkennt. Wenn er es nicht konnte, warum hab ichs dann gerochen ? Jetzt verstehe ich auch das vehemente Auftreten desselben für die elende Schrottwährung. Die Lügen, D hätte die grössten Vorteile und den ganzen Schmarrn kann man nicht mehr hören.
Arrivato 02.03.2012
4. Jucnker muss jetzt Luxemburg EU-konform machen
Es brennt an allen Ecken und Enden, nicht nur in Griechenland. In Luxemburg gehen die Grenzgänger auf die Barrikaden. Europa ist kein Vergnügen im Alltag. Letztlich geht es immer nur ums Geld. Die Bürger zahlen ihre Beiträge in einen großen Topf ein und diejenigen, die über den Topf bestimmen, wollen für sich und die von ihnen begünstigten am meisten herausholen. Selbst im reichen Luxemburg. Jüncker muss sich jetzt im eigenen Ländchen mit "Europa" auseinandersetzen. Tageblatt Online - Hochschulpolitik, keine Sozialpolitik - Nachrichten (http://www.tageblatt.lu/nachrichten/luxemburg/story/Hochschulpolitik--keine-Sozialpolitik-31346330)
kantundco 02.03.2012
5. Von Ratten und Kapitänen.
Wer verlässt das sinkende Schiff und wann? Das zeigt sich hier wieder mal deutlich. Frauen, Kinder und Juncker zuerst. Erst alles mit einbrocken und immer wieder durch zitierenswerte Blöd- und Frechheiten wichtigmachen. Und dann, wenn's in der Küche zu heiß wird: Abgang!
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