Fotoreportage über die Flucht Panisch im Dunkeln auf hoher See

Wie ertragen Menschen die Strapazen einer Flucht? Diese Frage trieb Fotograf Felix Kleymann auf die Reise vom Nordirak Richtung Europa. Er stieg auch in ein überfülltes Schlauchboot. Hier sind seine Bilder.

Im Schlauchboot, in der Dunkelheit, in Lebensgefahr
Felix Kleymann

Im Schlauchboot, in der Dunkelheit, in Lebensgefahr

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Die Reise dauerte zwei Monate. Sein Weg führte den Fotografen Felix Kleymann von Erbil im Nordirak über die Türkei und das Mittelmeer nach Europa. Zwischen Ende September und Ende November traf er Menschen auf der Flucht - in Lagern, in heruntergekommenen Siedlungen, in Zelten. Er konnte einen Schlepper überzeugen, ihn mit an Bord eines Schlauchbootes nach Lesbos zu lassen.

Kleymann stieß auf Menschen in Extremsituationen: durch Kriegserlebnisse gebrochen, lethargisch vor Langeweile in Flüchtlingslagern, panisch im Dunkeln auf hoher See, gestresst auf dem Weg quer durch Europa.

Er lernte, dass es in Flüchtlingslagern aufwendigste Hochzeitskleider zu kaufen gibt und dass gleichzeitig die Scheidungsrate dort besonders hoch ist. Er sah, wie Flüchtlingen untaugliche Schwimmwesten zu horrenden Preisen verkauft wurden und wurde auf Lesbos verhaftet. Klicken Sie sich durch seine Bilder und Erlebnisse.



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