Pressekompass Flüchtlingsdrama am Eurotunnel - das sagen die Medien

Im Flüchtlingsdrama am Eurotunnel schieben sich Großbritannien und Frankreich gegenseitig die Verantwortung zu. Ist Calais eine Metapher für das Versagen der europäischen Asylpolitik? Der Pressekompass zeigt Meinungstrends der Medien.

Französische Polizisten versuchen Flüchtlinge aufzuhalten: "Keine leichte Lösung"
AFP

Französische Polizisten versuchen Flüchtlinge aufzuhalten: "Keine leichte Lösung"


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mightyschneider 31.07.2015
1.
Ich finde man sollte den Tunnel zu bestimmten Zeiten für Europäer sperren und für Asylanten freigeben. 12 Stunden Asylanten, 12 Stunden Europäer.
meine Güte 31.07.2015
2. Es ist...
...ein Elend, ich weiß. Aber auch Europa kann nicht die Probleme der Welt lösen. Wir können nur an Leib und Leben bedrohten Menschen helfen. Und das sollten wir tun. Das macht Sinn. Menschen die aus anderen Gründen zu uns kommen sind deshalb mindestens Inhuman. Sie nehmen Ressourcen in Anspruch die denjenigen vorenthalten werden die sie bitter Nötig haben. Deshalb muss derjenige Hilfe erhalten der sie essentiell braucht. Alle anderen müssen aus Gründen der Humanität zurückstehen. Es ist leider so und es ist nicht zu ändern.
limubei 31.07.2015
3. erst der Anfang!
seit 2000 hat sich Afrikas Bevölkerung von ca 700 Mio auf 1,3 Mrd Vergrößert. Und es werden noch viele 100 Millionen erwartet. Das Bevölkerungswachstum auf Planet Erde findet hauptsächlich in Afrika statt. Was jetzt geschieht, ist erst ein kleiner Anfang.
allonsenfants 31.07.2015
4.
Echte Asylsuchende und Menschen, die in ihrem Land nachweislich an Leib und Leben gefährdet sind, müssen aufgenommen werden. Menschen, die ihr Land verlassen, weil sie eine andere Lebensperspektive suchen, sind abzuweisen und zurückzuschicken. D kann ich nicht alle perspektivlosen Menschen der weiten Welt aufnehmen, wie sich viele "gute Menschen" das offensichtlich vorstellen. In der Ausländerpolitik stehe ich voll auf der Linie von GB, den USA, Kanada und Australien. Im übrigen denke ich, wenn ich entsprechende Meinungsumfragen verfolge, dass eine klare Mehrheit der Bürger diese Auffassung teilt. Die deutsche Regierung sieht das leider anders als die Mehrheit der Menschen hier im Lande. Für die heutige und zukünftige Ausländerproblematik - und letztlich auch für die zunehmende Spaltung der hiesigen Gesellschaft - ist ausschließlich die nicht mehr nachvollziehbare Regierungspolitik verantwortlich. Im übrigen ist die illegale Einreise in anderes Land nach geltendem Recht immer noch eine Straftat und Straftäter gehören daher abgeschoben. Für mich grenzt die Ignorierung bzw. Missachtung gültiger Rechtsnormen durch die hiesige Politik und die Justiz schon fast an Begünstigung bei einer Straftat. Bei den hiesigen Bürgern sind die Vorgenannten nicht einmal bei Bagatellfällen derart großzügig.
stiip 31.07.2015
5. Die EU versagt.
Wie viele Flüchtlinge Europa aufnehmen kann, darüber kann und muss man diskutieren, sicher. Aber selbst die, die wir nicht aufnehmen können, menschlich zu behandeln -- ist das zuviel verlangt? Im Moment schafft es die EU nicht einmal, sich auf Kontingente zu einigen und hetzt statt dessen Hunde auf Menschen, die ihre nackte Haut retten wollen. Das ist erbärmlich.
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