Fotoreportage (I) Saddams fast ganz normales Reich

Ein kriegsbereiter US-Präsident, ein störrischer und brutaler Staatschef, dazu eine gigantische Streitmacht, die an den Grenzen aufmarschiert ist und nur noch auf den Einmarschbefehl wartet. Die Menschen in Bagdad haben allen Grund, sich Sorgen zu machen. Doch in Saddams Reich läuft das Leben fast ganz normal weiter.

Eine Fotoreportage von Holger Kulick, Bagdad


Bagdad - "Das Auswärtige Amt weist auf erhöhte Sicherheitsrisiken hin und empfiehlt, von Reisen in den Irak abzusehen. Deutsche im Irak sollten Vorbereitungen für eine Ausreise treffen." So warnt das deutsche Außenministerium derzeit vor Reisen in den Irak.

Denn ab Anfang März rechnen Experten mit einem amerikanischen Militäreinsatz - sofern Diktator Saddam Hussein bis dahin nicht abdankt oder geputscht werden sollte.

Die Narben aus dem Golfkrieg von 1991 sind noch längst nicht verschwunden. Seien es zerstörte Brücken, wie hier bei Basra im Süden des Landes...

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SPIEGEL-ONLINE-Reporter Holger Kulick erlebte in Bagdad und im Süden des Irak, in Basra, ein Land, in dem nur in der staatlichen Propaganda Hass auf Amerika besteht, in dem der deutsche Bundeskanzler ein Held ist und in dem die Alltagssorgen noch viel größer sind als die Furcht vor dem nächsten Krieg.

Bitte lesen Sie am Mittwoch im Teil 2 der Fotoreportage: "Wachsende Friedensträume"

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