Fotostrecke Ein Land im Chaos

Seit Mittwochabend gilt in Argentinien der Ausnahmezustand. Gewalt und Chaos haben das Land jedoch weiter fest im Griff.
Polizisten nehmen eine Plünderin fest, die in Cordoba, einer Stadt nördlich von Buenos Aires, ein Geschäft ausräumte. Wegen der sozialen Missstände rumort es schon seit Jahren in argentinischen Städten

Polizisten nehmen eine Plünderin fest, die in Cordoba, einer Stadt nördlich von Buenos Aires, ein Geschäft ausräumte. Wegen der sozialen Missstände rumort es schon seit Jahren in argentinischen Städten

Foto: REUTERS
Um Plünderungen vorzubeugen, spendeten einige Supermärkte ganze Lkw-Ladungen voll Lebensmitteln, die anschließend verteilt wurden. Etwa 40 Prozent der Argentinier haben nicht genug Geld, um sich und ihre Familien zu ernähren

Um Plünderungen vorzubeugen, spendeten einige Supermärkte ganze Lkw-Ladungen voll Lebensmitteln, die anschließend verteilt wurden. Etwa 40 Prozent der Argentinier haben nicht genug Geld, um sich und ihre Familien zu ernähren

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Auch die Ausrufung des Ausnahmezustandes konnte Buenos Aires nicht befrieden. Überall kommt es zum Ausbruch von Gewalt. Diese beiden Männer versuchen das Fenster einer Bank zu zertrümmern.

Auch die Ausrufung des Ausnahmezustandes konnte Buenos Aires nicht befrieden. Überall kommt es zum Ausbruch von Gewalt. Diese beiden Männer versuchen das Fenster einer Bank zu zertrümmern.

Foto: AFP
"Wir haben Hunger" - unter dieser Parole protestierten in dieser Woche Tausende gegen die schwere Wirtschaftskrise. Wie dieser Mann, der ein Stück Fleisch ergattert hat, nutzten viele die Unruhen, um Supermarktregale zu plündern

"Wir haben Hunger" - unter dieser Parole protestierten in dieser Woche Tausende gegen die schwere Wirtschaftskrise. Wie dieser Mann, der ein Stück Fleisch ergattert hat, nutzten viele die Unruhen, um Supermarktregale zu plündern

Foto: REUTERS
Aufmarsch in Cordoba: Sicherheitskräfte versuchten die Situation am Mittwoch wieder unter Kontrolle zu bringen, nachdem aufgebrachte Arbeiter der Stadt das Rathaus angezündet hatten. Ihre Forderungen: Zahlt uns unseren Lohn!

Aufmarsch in Cordoba: Sicherheitskräfte versuchten die Situation am Mittwoch wieder unter Kontrolle zu bringen, nachdem aufgebrachte Arbeiter der Stadt das Rathaus angezündet hatten. Ihre Forderungen: Zahlt uns unseren Lohn!

Foto: AFP
Die Nerven liegen blank. Hier prügeln Gewerkschafter auf einen Mann ein. Viele Argentinier haben wegen der schweren Krise im Land Angst vor der Zukunft und werfen der Regierung von Präsident de la Rúa Versäumnisse bei der Überwindung der Rezession vor

Die Nerven liegen blank. Hier prügeln Gewerkschafter auf einen Mann ein. Viele Argentinier haben wegen der schweren Krise im Land Angst vor der Zukunft und werfen der Regierung von Präsident de la Rúa Versäumnisse bei der Überwindung der Rezession vor

Foto: AFP
Einkaufen auf argentinisch: Während der schweren Unruhen in der Hauptstadt, bei denen fast 200 Menschen verletzt wurden, räumten Tausende die Geschäfte aus. Die Regierung hat noch keine Rezepte gegen die seit vier Jahren anhaltende schwere Wirtschafts- und Finanzkrise gefunden

Einkaufen auf argentinisch: Während der schweren Unruhen in der Hauptstadt, bei denen fast 200 Menschen verletzt wurden, räumten Tausende die Geschäfte aus. Die Regierung hat noch keine Rezepte gegen die seit vier Jahren anhaltende schwere Wirtschafts- und Finanzkrise gefunden

Foto: REUTERS
Bei neuen Ausschreitungen setzten die Sicherheitskräfte wieder Tränengas ein, vor dem sich die Demonstranten in Sicherheit brachten. Jubelnd hatten Hunderte am Morgen den Rücktritt von Wirtschaftsminister Domingo Cavallo gefeiert. Nun fordern viele, dass auch Präsident Fernando de la Rúa seinen Hut nimmt

Bei neuen Ausschreitungen setzten die Sicherheitskräfte wieder Tränengas ein, vor dem sich die Demonstranten in Sicherheit brachten. Jubelnd hatten Hunderte am Morgen den Rücktritt von Wirtschaftsminister Domingo Cavallo gefeiert. Nun fordern viele, dass auch Präsident Fernando de la Rúa seinen Hut nimmt

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Hauptstadt in Flammen: Auf der Plaza Mayo in Buenos Aires fangen Bäume Feuer, nachdem die Polizei mit Tränengas gegen Demonstranten vorging, die gegen den Ausnahmezustand protestierten

Hauptstadt in Flammen: Auf der Plaza Mayo in Buenos Aires fangen Bäume Feuer, nachdem die Polizei mit Tränengas gegen Demonstranten vorging, die gegen den Ausnahmezustand protestierten

Foto: AFP