Erstes Treffen Macron/Trudeau Emmanuel, mon ami

Justin Trudeau und Emmanuel Macron haben auf dem G7-Gipfel ihre Sympathie füreinander entdeckt. Das Netz spottet schon über die "Hochzeitsfotos".

REUTERS

Jung (na, ja, halbwegs) und gutaussehend (Geschmackssache). Präsident Emmanuel Macron und Premier Justin Trudeau setzten sich auf dem Gipfel in Taormina als neues Traumpaar der internationalen Politik in Szene. Der 39-jährige Franzose und der sechs Jahre ältere Kanadier ließen sich dabei fotografieren, wie sie gelöst und einander zugewandt durch einen blühenden Garten schlenderten. "Die französisch-kanadische Freundschaft hat ein neues Gesicht", twitterte Macron anschließend.

Ein von Trudeau getwittertes Bild zeigt die beiden vor blauem Himmel und noch blauerem Meer. "Ich freue mich auf weitere Gespräche, mein Freund", fügte der Kanadier hinzu.

Im Internet sorgte das Treffen vor malerischer Kulisse eher für Spott - Romantik, erstes Date und ähnliche Begriffe. "Offensichtlich sind Justin Trudeau und Emmanuel Macron für ihre Hochzeitsfotos nach Sizilien geflogen", witzelte ein Twitternutzer. "Die Gesamtheit der europäischen Politiker steht auf Macron, aber Macron steht auf Trudeau", hieß es in einem anderen Tweet.

Macron hatte zum ersten Mal an einem G7-Gipfel teilgenommen. Außer ihm waren auch Trump, Italiens Premier Paolo Gentiloni und die britische Premierministerin Theresa May neu dabei. Trudeau regiert seit 2015.

Der Neue sorgt für Schlagzeilen

Macron hatte schon kurz zuvor für Schlagzeilen gesorgt, als er mit einem äußerst energischen Händedruck US-Präsident Donald Trump während des Nato-Gipfels begrüßte. Deren erstes Zusammentreffen war mit Spannung erwartet worden, weil beide Staatsoberhäupter so gegensätzlich erscheinen.

Trump war offenbar überrascht von dem Handschlag: Auf Videomitschnitten ist zu sehen, wie der US-Präsident nach einigen Sekunden versucht, seine Hand von der Macrons zu lösen, dabei allerdings scheitert: Macron hält sie etwas angestrengt lächelnd fest.



insgesamt 27 Beiträge
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Actionscript 27.05.2017
1. Da man von Amerika nichts Positives mehr
erwarten kann mit DT als Präsident, so sollte man die Hoffnungen auf andere Staatsoberhäupter setzen wie Trudeau und Macron. Das gibt zumindest noch Hoffnung, obwohl es einfacher ist, etwas kaputt zu machen als etwas in Ordnung zu bringen.
joe.micoud 27.05.2017
2.
Bei den G7-Ländern sind ja mit einer peinlichen Ausnahme die Regierungschefs ganz okay wie es scheint. Das lässt hoffen.
interessierter10 27.05.2017
3. Da habe ich keine Sorge,...
dass die Medien (inkl. SPON) den Spot über politische Hoffnungsschimmer, ob nun Schulz oder ein Verständnis zwischen den wichtigen Präsidenten Trudeau und Micron, verstärkt und hilft in Lächerliche zu ziehen. Leider sehr dumm!
at.engel 27.05.2017
4.
Nachdem Donald Trump so nach und nach versucht Kim Jong-un als einen den lächerlichsten Staatschefs überhaupt abzulösen - was ja nicht heißt, dass beide absolut gefährlich sind - sollte man vielleicht nicht unbedingt über Trudeau oder Macron lästern. Und schon gar nicht irgendwelche blödsinnigen Twitts kommentieren.
Minette 27.05.2017
5. Vielleicht der Beginn einer Freundschaft
unter Politikern, das kann nur positiv bewertet werden. USA ist out, wie bitte kann dieser Dummkopf gestoppt werden? Mich wundert ein wenig, wie dumm auch Trumps Kinder geblieben sind? Daß sie nicht bemerken, was ihr Vater da anstellt?
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