G7-Gipfel in Japan Die sieben Probleme der großen Sieben

Syrienkrieg, Ukrainekrise, weltweiter Terror: Beim G7-Gipfel in Japan hat jedes Land sein eigenes Top-Thema. Die Positionen der Staats- und Regierungschefs auf einen Blick.

Die G7-Teilnehmer als Pappfiguren
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Die G7-Teilnehmer als Pappfiguren


Japans Ministerpräsident Shinzo Abe verteilte vor wenigen Wochen noch charmant Komplimente bei seinem Besuch in Berlin. Er nannte Angela Merkel die "stärkste Politikerin" mit der "größten Einflusskraft". Vor der Kanzlerin habe er "Hochachtung".

Doch die Wirklichkeit sieht vor dem Beginn des G7-Gipfels in Ise-Shima anders aus: Merkel steht wegen der Flüchtlingskrise unter Druck, ähnlich wie manch andere Teilnehmer des Treffens. Zwar dürfte es bei den Besprechungen im "Kanko Hotel" auf der Insel Kashikojima um die drängenden globalen Probleme gehen - der Krieg in Syrien, der weltweite Terror, die Ukrainekrise und natürlich auch die Politik Russlands.

Aber die eigenen Probleme von daheim dürften jeden der teilnehmenden Regierungschefs auch auf den Gipfel verfolgen. Sehen Sie hier den Überblick über die sieben Teilnehmer:

als/dpa/AFP



insgesamt 36 Beiträge
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Seite 1
ffehr 25.05.2016
1.
Ich hätte mir einen Vergleich der Teilnehmer hinsichtlich der großen Themen gewünscht, aber eine Slideshow mit den Problemen der Teilnehmer ist etwas wenig...
P-Centurion 25.05.2016
2.
Ich bin immer noch gespannt wann diese Leute merken dass das alles nur selbst erschaffene Probleme sind. Da kann man wohl lange warten. Wie so immer, wenn Menschen im Cäsarenwahn sind.
Betrayer 25.05.2016
3. Kollektive Uneinigkeit
Das Problem ist, es wird nie eine gemeinsame Politik geben, da jeder Staat zu sehr auf seine persönlichen Interessen fokussiert ist und ein kollektives Vorgehen folglich nicht möglich ist.
Klugsaurier 25.05.2016
4. Vor langer Zeit
Habe ich mal um einen solchen vergleichenden Artikel gebeten. Nun bin ich eigentlich in Eile, konnte mein Glück aber kaum fassen und "las" los. Ich würde als Bewertung mal abgeben: Überschrift:Hero Inhalt:Zero
Newspeak 25.05.2016
5. ...
Zwar dürfte es bei den Besprechungen im "Kanko Hotel" auf der Insel Kashikojima um die drängenden globalen Probleme gehen - der Krieg in Syrien, der weltweite Terror, die Ukrainekrise und natürlich auch die Politik Russlands. Es ist immer wieder faszinierend, wie die Wirklichkeit und das Bild der Wirklichkeit auseinanderfallen und das dann selbst von intelligenten Menschen nicht gesehen wird. Der Krieg in Syrien betrifft wieviel Menschen? 12 Millionen? Sicher, das ist nicht wenig, sicher, man muß ihn beenden, gleichzeitig sind 100 Millionen nach wie vor von Malaria bedroht oder Hunger oder lokalen Konflikten, von denen man nie etwas liest, ganz zu schweigen vom Klimawandel etc. Der weltweite Terror fordert wieviel Tote? 10.000 pro Jahr? Weniger? Die Ukrainekrise? Auch etwa so viel? Wie vergleicht sich das mit Venezuela, wo ein Staat komplett zusammenbricht? Oder Brasilien, wo es auch nicht mehr lange dauert? Und die Politik Russlands. Nicht schön, sogar ausgesprochen hässlich, aber immer noch 0 Tote. Die G7 zeigen nur, wie unwichtig sie sind. Der Westen ist Geschichte. Und der Kapitalismus auch. Es will bloß noch keiner wirklich wahrhaben.
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