Neue Gewalt im Gazastreifen Palästinenser feuern Raketen auf Israel

Im Gazastreifen eskaliert die Gewalt erneut. Palästinenser beschossen Israel mit Raketen. Im Gegenzug erfolgten Luftangriffe auf palästinensische Ziele mit mindestens drei Toten.

Raketen beim Start Richtung Israel
Mahmud Hams/ AFP

Raketen beim Start Richtung Israel


Militante Palästinenser haben rund 50 Raketen aus dem Gazastreifen in Richtung Israel abgefeuert. Im Gegenzug habe Israel zwei Raketenwerfer im Norden Gazas angegriffen und getroffen, teilte die Israelische Armee am Samstagmorgen mit.

Das israelische Raketenabwehrsystem habe Dutzende Geschosse abgefangen, hieß es. Es gab zunächst keine Berichte über Verletzte. Sirenen nahe der Grenze zum Gazastreifen warnten die Einwohner der israelischen Gemeinden, sich in Sicherheit zu bringen.

Gesundheitsbeamte in Gaza sprechen indes von drei getöteten Palästinensern, die beim Luftangriff der Israelischen Streitkräfte (IDF) getötet worden seien.

Tote bei Demonstrationen am Freitag

Die Raketenangriffe erfolgten, nachdem am Freitag bei Protesten an der Grenze zu Israel und bei israelischen Luftangriffen vier Palästinenser getötet worden waren. Rund 50 weitere Palästinenser wurden verletzt. Nach Angaben der israelischen Streitkräfte wurden zudem zwei israelische Soldaten an der Grenze durch Schüsse verwundet.

Die Spannungen zwischen Israel und den militanten Palästinenserorganisationen im Gazastreifen waren zuletzt erneut eskaliert. Militante Palästinenser feuerten Raketen auf Israel, die israelische Luftwaffe bombardierte Ziele in dem Küstengebiet.

Die israelischen Streitkräfte hatten am Morgen angekündigt, angesichts der gegenwärtigen Lage die Gegend in der Nähe des Sicherheitszauns zu Gaza abzusperren.

cfr/dpa



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