Gefechte in Somalia 1000 Tote in vier Tagen

In Somalia eskalieren die Kämpfe zwischen äthiopischen Soldaten und islamistischen Kämpfern. In der Hauptstadt Mogadischu seien in den vergangenen vier Tagen mehr als 1000 Menschen getötet worden, berichtete ein Klan-Führer.


Mogadischu - Die äthiopischen Truppen nahmen nach Angaben der Regierung in Addis Abeba bei ihren Einsätzen gegen islamische Milizen in Somalia in den vergangenen Tagen 41 mutmaßliche Terroristen fest. Einige der Festgenommenen, die aus insgesamt 17 Ländern stammten, seien nach Äthiopien gebracht worden, teilte das äthiopische Außenministerium mit.

Opfer in Somalia: Äthiopiens Militäreinsatz im Nachbarland
AP

Opfer in Somalia: Äthiopiens Militäreinsatz im Nachbarland

Allein in den vergangenen vier Tagen seien mindestens 1086 Menschen getötet worden, berichteten Älteste des Hawije-Klans. Deren Sprecher Jussein Aden Korgab gab die Zahl der Verletzten mit 4334 an.

Äthiopische Einheiten waren Ende Dezember nach Somalia einmarschiert, um die somalische Übergangsregierung im Kampf gegen islamisch-fundamentalistische Kräfte in Mogadischu und anderen Landesteilen zu unterstützen. Die Regierung in Addis Abeba begründete ihr Eingreifen damit, dass die Islamisten ihren Kampf auf äthiopisches Territorium auszuweiten drohten.

als/AFP



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