Qaida-Terror Geheimdienste warnen vor norwegischem Attentäter

Dieses Szenario fürchten Geheimdienste: Ein Europäer wird von al-Qaida geschult und kann ungehindert reisen, um Anschläge zu verüben. Ein Norweger erfüllt nun genau diese Kriterien. Der Mann soll eine Terrorausbildung erhalten haben und auf seinen Einsatzbefehl warten.


Stockholm - Europäische Sicherheitsbehörden warnen vor einem Anschlag eines norwegischen Attentäters. Der Mann habe vom jemenitischen Zweig des Terrornetzwerks al-Qaida eine Terrorausbildung erhalten, sagten die Vertreter von drei europäischen Behörden der Nachrichtenagentur AP. Sie werden namentlich nicht näher benannt. Der Mann warte auf seinen Befehl, ein Attentat auszuführen - vermutlich in der westlichen Welt.

Bei dem Verdächtigen handele es sich um einen Mann um die 30 Jahre ohne Migrationshintergrund, hieß es weiter. Er sei 2008 zum Islam konvertiert und habe einige Monate lang im Jemen seine Ausbildung erhalten. Derzeit soll er sich noch immer in dem Land aufhalten. Der Verdächtige sei nicht vorbestraft und daher für al-Qaida ein besonders geeigneter Kandidat für die Rekrutierung. Er habe "nicht einmal einen Strafzettel wegen Falschparkens. Er ist vollkommen sauber, er kann überall hinreisen", sagte einer der Sicherheitsleute.

Die Sicherheitsbehörden fürchten seit langem ein Szenario, in dem eine zum Islam konvertierte und zum Terroristen ausgebildete Person ohne besondere Einschränkungen reisen kann und in Europa und den USA auch durch sein Äußeres kaum auffällt.

Welche Vorkehrungen getroffen würden, um den drohenden Anschlag zu verhindern, teilten die Vertreter der Behörden nicht mit. Es wurde jedoch betont, dass die westlichen Geheimdienste eng zusammenarbeiten, um Terroranschläge zu verhindern.

heb/AP



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herr_kowalski 26.06.2012
1. Man weiss, dass er nichtmal einen Strafzettel hat.
Zitat von sysopDieses Szenario fürchten Geheimdienste: Ein Europäer wird von al-Qaida ausgebildet und kann ungehindert reisen, um Anschläge zu verüben. Ein Norweger erfüllt nun genau diese Kriterien. Der Mann soll eine Terrorausbildung erhalten haben und auf seinen Einsatzbefehl warten. Geheimdienste warnen vor norwegischen Qaida-Attentäter - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,840920,00.html)
Man weiss fast alles über ihn. Man weiss aber nicht wie man feststellen kann, ob er sich in Europa aufhält. Schengen läßt grüßen. Die Idiotie des Europa-Wahns auch.
Dr. Fuzzi 26.06.2012
2. Och Joh!
Ich kann gar nicht nachvollziehen, wie es möglich sein kann, eine umfangreiche Terrorausbildung zu erhalten und bei Rückkehr in die EU nicht unmittelbar verhaftet und unter Anklage gestellt zu werden. Gibt es am Ende doch gar keine gesicherten Beweise oder muß erst was passieren, bevor der Beamtenapparat sich mal bewegt?
Whoop84 26.06.2012
3. Vorurteile pflegen ...
Zitat von sysopDieses Szenario fürchten Geheimdienste: Ein Europäer wird von al-Qaida ausgebildet und kann ungehindert reisen, um Anschläge zu verüben. Ein Norweger erfüllt nun genau diese Kriterien. Der Mann soll eine Terrorausbildung erhalten haben und auf seinen Einsatzbefehl warten. Geheimdienste warnen vor norwegischen Qaida-Attentäter - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,840920,00.html)
Gilt der Umkehrschluss ebenfalls? Dürfen sich originäre Muslime nicht frei bewegen? Ist jeder, der durch sein Äußeres auffällt ein potentieller Terrorist? Ist jeder Terrorist vorbestraft? Sind alle vorbestraften Muslime Terroristen? Fällt jeder Terrorist durch sein Äußeres auf? Selten so einen ausgemachten Schmarrn gelesen.
markyku7 26.06.2012
4.
Zitat von herr_kowalskiMan weiss fast alles über ihn. Man weiss aber nicht wie man feststellen kann, ob er sich in Europa aufhält. Schengen läßt grüßen. Die Idiotie des Europa-Wahns auch.
"Derzeit soll er sich noch immer in dem Land aufhalten." Weiß man doch. Er hält sich nich im Jemen auf. Steht auch im Text.
markyku7 26.06.2012
5.
Zitat von Dr. FuzziIch kann gar nicht nachvollziehen, wie es möglich sein kann, eine umfangreiche Terrorausbildung zu erhalten und bei Rückkehr in die EU nicht unmittelbar verhaftet und unter Anklage gestellt zu werden. Gibt es am Ende doch gar keine gesicherten Beweise oder muß erst was passieren, bevor der Beamtenapparat sich mal bewegt?
Der Man befindet sich laut Text noch im Jemen, also konnte er bei seiner Rückkehr in die EU auch noch nicht verhaftet werden.
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