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Empörung über Protestbewegung

Gelbwesten fordern Polizisten zum Suizid auf

"Höhepunkt des Hasses": Die Gelbwesten-Protests in Paris eskalieren weiter. Polizeigewerkschaften und Politiker sind entsetzt.

AFP

Gelbwesten-Proteste in Paris

Sonntag, 21.04.2019   16:31 Uhr

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Bei den jüngsten "Gelbwesten"-Protesten in Paris haben Demonstranten in Paris die Sicherheitskräfte in Sprechchören zum Suizid aufgefordert - und damit öffentliche Empörung ausgelöst. Die größte französische Polizeigewerkschaft Alliance sprach am Sonntag von einem "Höhepunkt des Hasses" auf Polizisten. Französische Politiker zeigten sich entsetzt. Innenminister Christophe Castaner schrieb auf Twitter, die Betroffenen sollten sich schämen.

Bei den Protesten am Sonntag ertönte aus den Reihen der Teilnehmer der Sprechchor: "Bringt euch um! Bringt euch um!" - eine Anspielung auf eine Reihe von Suiziden unter Polizisten seit Beginn des Jahres.

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Frédéric Lagache von Alliance sagte: "Das ist eine Beleidigung für die verstorbenen Polizisten, ihre Familien und die gesamte Polizei." Die Äußerungen von Kundgebungsteilnehmern seien "unerträglich und inakzeptabel". Lagache forderte, die Verantwortlichen zu identifizieren.

"Hasswelle gegen Polizisten"

Die Gewerkschaft Unité SGP Police bezeichnete den Vorfall als "Schande" und "Skandal". Die Gewerkschaft Alternative Police CFDT rief die Behörden auf, der "Hasswelle gegen Polizisten" ein Ende zu setzen.

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Bei den "Gelbwesten"-Protesten am Samstag war es erneut zu Ausschreitungen gekommen. Sicherheitskräfte nahmen in Paris mehr als 200 Menschen fest. Die Demonstranten protestierten hauptsächlich im Pariser Osten.

Die Gelbwesten gehen seit November gegen die Reformpolitik des französischen Präsidenten Emmanuel Macron auf die Straße. Es ist das 23. Wochenende in Folge, an dem Anhänger der Bewegung demonstrieren.

cbu/AFP

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