Texas Ex-US-Präsident George W. Bush am Herzen operiert

Bei einer Routineuntersuchung haben Ärzte bei George W. Bush eine Arterienverstopfung entdeckt - und schnell gehandelt. Die Mediziner haben dem ehemaligen US-Präsidenten einen Stent am Herzen eingesetzt. Die Operation verlief ohne Komplikationen.

George W. Bush (Archivbild): "Er bestärkt uns alle darin, uns regelmäßig untersuchen zu lassen"
REUTERS

George W. Bush (Archivbild): "Er bestärkt uns alle darin, uns regelmäßig untersuchen zu lassen"


Washington - Ärzte in Dallas haben den ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush erfolgreich am Herzen operiert. Der Vorgänger von Amtsinhaber Barack Obama habe sich am Dienstag eine verstopfte Herzarterie mit einem Stent wieder öffnen lassen, teilte sein Sprecher Freddy Ford mit.

Der Eingriff im Texas Health Presbyterian Krankenhaus in Dallas sei ohne Komplikationen verlaufen und der 67-Jährige könne die Klinik bereits am Mittwoch wieder verlassen. Bereits am Donnerstag werde der Ex-Präsident sein normales Tagesprogramm wieder aufnehmen, hieß es. Die Blockade der Arterie sei am Montag während seiner jährlichen Gesundheitsuntersuchung entdeckt worden.

Bush danke seinen Ärzten für die gute Behandlung. "Er bestärkt uns alle darin, uns regelmäßig untersuchen zu lassen", sagte Ford laut der Mitteilung.

Seit dem Ende seiner zweiten Amtszeit Anfang 2009 nimmt Bush praktisch nicht mehr an der politischen Debatte in den USA teil. Er lebt gemeinsam mit seiner Ehefrau Laura in der Nähe von Dallas im US-Bundesstaat Texas.

syd/dpa/AFP



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Hape1 06.08.2013
1.
Zitat von sysopREUTERSBei einer Routineuntersuchung haben Ärzte bei George W. Bush eine Arterienverstopfung entdeckt - und schnell gehandelt. Die Mediziner haben dem ehemaligen US-Präsidenten einen Stent am Herzen eingesetzt. Die Operation verlief ohne Komplikationen. http://www.spiegel.de/politik/ausland/george-w-bush-ist-in-dallas-am-herzen-operiert-worden-a-915168.html
Welch Hohn.......45,7 Millionen US-Bürger haben keine Versicherung (weder privat noch staatlich) und können sich diese regelmäßigen Untersuchungen schlicht nicht leisten..............tolle "Bestärkung".
nereb 06.08.2013
2. Goodness Gracious
Ein Stent ist keine "Herzoperation", genauso gut könnte man die Entfernung eines Stielfibroms eine Amputation nennen. Dem wiedergeborenen Alkoholiker hat man einen Herzkatheter geschoben und dann unter Röntgenkontrolle einen Stent gesetzt. Das Ganze erfordert lediglich eine Lokalanästhesie in der Leiste. Das macht jedes Kreiskrankenhaus 20 Mal am Tag. @Hape1: Die meisten dieser 45,72351 Mio Amerikaner sind offensichtlich auch der Meinung, dass sie keine Krankenversicherung brauchen, sonst hätten sie Obama etwas mehr bei seinen Bemühungen unterstützt, z.B. durch Dauerdemonstrationen o.ä. Davon hat man aber nichts gesehen.
widder58 07.08.2013
3.
Zitat von sysopREUTERSBei einer Routineuntersuchung haben Ärzte bei George W. Bush eine Arterienverstopfung entdeckt - und schnell gehandelt. Die Mediziner haben dem ehemaligen US-Präsidenten einen Stent am Herzen eingesetzt. Die Operation verlief ohne Komplikationen. http://www.spiegel.de/politik/ausland/george-w-bush-ist-in-dallas-am-herzen-operiert-worden-a-915168.html
Vermutlich auch eine der überflüssigen Operationen wie hierzulande-- inzwischen geht man ja davon aus, dass mehr als 50% dieser Eingriffe nur den Kassen der zahlreichen Schnell-OP-Kliniken dienen. Bush ist zwar ein politischer Versager, aber in Sachen Gesundheit wünscht man alles Gute.
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