Golfstaaten Iraks Souveränität soll respektiert werden

Die sechs Außenminister des Golfkooperationsrates (GCC) haben gefordert, nach Ende des Krieges die Souveränität des irakischen Volkes zu respektieren. Der Wiederaufbau des Landes solle unter der Führung der Vereinten Nationen organisiert werden.


Kuweit - Es sei wichtig, dass die Iraker alle ihre Angelegenheiten selbst regeln könnten, erklärten die Politiker am Montagabend nach Ende einer Sondersitzung in Kuweit-Stadt. Die von der Uno repräsentierte internationale Gemeinschaft müsse nun schnell und effektiv handeln, um die Zukunft Iraks zu garantieren, "insbesondere seine Souveränität, die Einheit des Staatsgebiets und die Sicherheit der Bevölkerung".

Zu Beginn der Sitzung hatte der stellvertretende kuweitische Ministerpräsident Scheich Sabah al-Achmed al-Sabah gesagt, sein Land hoffe nach Kriegsende "auf einen freien Irak, der seine Nachbarn respektiert". Die übrigen GCC-Staaten forderte er auf, ihre humanitäre Hilfe für den Irak aufzustocken.

Dem Golfkooperationsrat, einer losen politischen, militärischen und wirtschaftlichen Allianz, gehören Kuweit, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain, Katar und Oman an.

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