Tsipras beschwört Verbleib im Euro "Wer auf ein Schreckensszenario wettet, liegt falsch"

Alle Hoffnungen in der Griechenlandkrise ruhen auf dem Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs am Montag. Premier Tsipras hat sich jetzt erneut zur Eurozone bekannt. Das Land werde wirtschaftlich wieder wachsen.
Premier Tsipras in St. Petersburg: Griechenland wird wieder an Wachstum zulegen

Premier Tsipras in St. Petersburg: Griechenland wird wieder an Wachstum zulegen

Foto: MAXIM SHEMETOV/ REUTERS

Seit Monaten streiten die griechische Regierung und die Gläubiger über Wege aus der Schuldenkrise - die Differenzen schienen in den letzten Tagen unüberbrückbar.

Am Freitagmorgen hat Regierungschef Alexis Tsipras einen Verbleib seines Landes in der Eurozone geradezu beschworen.

Er glaube daran, dass sein Land sich wieder aufrappele: Griechenland werde wieder an Wachstum zulegen, so Tsipras in einer Stellungnahme.

"Es wird eine Lösung geben, die mit EU-Recht und Demokratie einhergeht", sagte Tsipras. "Alle, die sich Schreckensszenarien ausmalen, werden sehen, dass sie falsch liegen." Der EU-Gipfel am Montag sei eine positive Entwicklung auf dem Weg zu einer Einigung - man werde versuchen, die griechische Staatspleite abzuwenden.

Am Montag treffen sich die Staats- und Regierungschefs der Eurozone zu einem Sondergipfel. Das jüngste Treffen in Luxemburg war ergebnislos: Die Gespräche der Eurofinanzminister waren am Donnerstag ohne Einigung zu Ende gegangen.

kry/Reuters
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