Großbritannien Briten wählen absurdeste Gesetze

Es gibt nichts, was es nicht gibt. Das wissen vor allem die Briten, die sogar eine Bestimmung haben, wonach das Sterben im Parlament verboten ist. Jetzt wählten die Insulaner die unsinnigsten Gesetze.


London - Britischer Humor ist weltweit bekannt. Weit weniger, das sie offenbar auch die absurdesten Gesetze haben. Eines lautet: Sterben im Parlament ist verboten. Genau das wählten die Inselbewohner bei einer Umfrage der Fernsehgesellschaft UKTV zu unsinnigsten Bestimmung.

Britischer Richter: Manches, was das Parlament einmal beschlossen hat, ist nur noch zum Lachen
REUTERS

Britischer Richter: Manches, was das Parlament einmal beschlossen hat, ist nur noch zum Lachen

28 Prozent der Befragten gaben an, dass sie das Gesetz für unnötig hielten, wonach es illegal ist, im Unterhaus im wahrsten Sinne des Wortes abzudanken. Für überflüssig hielten andere das Verbot, eine Briefmarke mit dem Abbild des Königs oder der Königin kopfüber zu platzieren. Die Regel, dass in Liverpool nur weibliche Angestellte einer Zoohandlung, die tropische Fische verkauft, öffentlich oben ohne arbeiten dürfen, hielten sechs Prozent für absurd.

Zu den unmöglichsten internationalen Regularien wählten neun Prozent ein Gesetz aus dem US-Bundesstaat Ohio: Danach ist es illegal, einen Fisch betrunken zu machen. Für weniger nützlich hielten sie auch, dass man ein Schwein in Frankreich nicht Napoleon nennen darf. Sechs Prozent halten es zudem für abwegig, dass unverheiratete Frauen in Florida an Sonntagen nicht Fallschirmspringen dürfen und ihnen dafür sogar eine Gefängnisstrafe droht.

Bei dem Wettbewerb der grandiosesten Gesetze gingen die Deutschen leer aus: Ein absurdes deutsches Gesetz schaffte es nicht in die Hitliste.

sev/dpa



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