Flüge aus Nahost und Afrika Auch Großbritannien verbietet Laptops im Handgepäck

Nach den USA verschärft auch Großbritannien die Sicherheitsvorkehrungen für Flüge aus sechs Ländern. Passagiere dürfen keine größeren elektronischen Geräte mehr mit an Bord nehmen.
Laptop im Flugzeug (Symbolbild)

Laptop im Flugzeug (Symbolbild)

Foto: AP/ PA

An Bord von Flügen aus sechs Ländern nach Großbritannien dürfen Passagiere künftig keine großen elektronischen Geräte mehr mit in die Kabine nehmen. Betroffen seien die Türkei, der Libanon, Jordanien, Ägypten, Tunesien und Saudi-Arabien, sagte eine Sprecherin von Premierministerin Theresa May. Die Maßnahme sei nötig, um die Sicherheit der Passagiere zu gewährleisten.

Die neuen Regeln gälten für alle Direktflüge, so die Sprecherin. Die Geräte dürfen Maße von 16 Zentimeter mal 9,3 Zentimeter nicht überschreiten. Passagiere müssen diese nun im Koffer aufgeben.

Zuvor hatte bereits die USA ein ähnliches Verbot verhängt. Demnach ist die Mitnahme von größeren Elektronikgeräten im Handgepäck auf Direktflügen von zehn Flughäfen in die Vereinigten Staaten nicht mehr erlaubt. Das teilte das Heimatschutzministerium am Dienstag auf seiner Webseite mit und bestätigte damit Medienberichte.

Begründet wird die Maßnahme mit Terrorgefahr: "Terroristische Gruppen peilen weiterhin das kommerzielle Flugwesen an und verfolgen aggressiv innovative Methoden, um ihre Attacken zu verüben."

Die zehn Flughäfen sind in Jordanien, Ägypten, Saudi-Arabien, Kuwait, Marokko, Katar, der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Maßnahme ist zeitlich nicht begrenzt.

sep/Reuters/AP/dpa
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