Großfahndung FBI verhinderte angeblich Anschlag auf das Kapitol

Nach dem 11. September haben Terroristen offenbar auch einen Anschlag auf das Kapitol in Washington geplant. Die amerikanische Bundespolizei FBI soll das Attentat jedoch verhindert haben. Die Terroristen konnte sie jedoch nicht fassen.


FBI-Agenten in Los Angeles
AP

FBI-Agenten in Los Angeles

Washington - Bei der landesweiten Fahndung und Festnahme Hunderter Verdächtiger nach dem 11. September seien aber aller Wahrscheinlichkeit nach auch Mitglieder einer so genannten "Schläferzelle" ins Netz gegangen, berichtete die Zeitschrift "Newsweek" unter Berufung auf Geheimdienstkreise. Diese hätten die ausführenden Terroristen bei dem geplanten Anschlag unterstützen sollen. Die Terroristen selbst seien untergetaucht oder aus den USA geflüchtet.

Es sei der Polizei bislang nicht gelungen, die mutmaßlichen Mitglieder der "Schläferzelle" zu identifizieren, berichtete "Newsweek". Als Schläfer bezeichnen die Fahnder Terrorgruppen-Mitglieder, die teilweise jahrelang unerkannt in einem Land leben und zu einem bestimmten Zeitpunkt von den Anschlagsplanern aktiviert werden. In den USA werden noch immer mehrere hundert Verdächtige festgehalten, gegen die bislang keine Anklage erhoben wurde. Es handelt sich überwiegend um Araber und Muslime ohne gültige Aufenthaltsvisa.



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