Haushoher Sieg bei Wahl Thailändische Opposition demütigt Regierung 

Sie ist die Schwester des vor fünf Jahren gestürzten Regierungschefs und galt durchaus als Favoritin bei der Parlamentswahl in Thailand. Doch nun hat Oppositionsführerin Yingluck Shinawatra laut Prognosen sogar einen haushohen Sieg eingefahren. Sie könnte die erste Regierungschefin des Landes werden.

AP

Bangkok - Noch sind es nur Prognosen, aber die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Die Opposition in Thailand steht vor einem klaren Sieg bei der Parlamentswahl. Die Partei Pheu Thai von Yingluck Shinawatra, der Schwester des vor fünf Jahren gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra, kam nach Angaben von zwei Meinungsforschungsinstituten auf deutlich mehr als 250 der 500 Sitze im Parlament. Sollte die Wahlkommission die Zahlen bestätigen, wäre die 44-jährige Yingluck die erste Regierungschefin des Landes.

In den Wählernachfragen der Universität Suan Dusit kam Yinglucks Partei auf 313 Sitze, während die regierenden Demokraten von Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva 152 Sitze erreichten. Die Universität ABAC in Bangkok rechnete mit 299 Sitzen für Pheu Thai und 132 für die Demokraten. Die Prognosen wurden nach Schließung der Wahllokale veröffentlicht. Offizielle Ergebnisse sollten im Verlauf des Sonntags bekanntgegeben werden.

Die Wahl verlief weitgehend friedlich - obwohl der Wahlkampf brutal war wie nie zuvor. Dennoch befürchteten Beobachter Ausschreitungen, sollten die rivalisierenden Parteien oder die Streitkräfte das Ergebnis nicht akzeptieren. Seit dem Sturz Thaksins kam es immer wieder zu teils gewaltsamen Straßenprotesten seiner Anhänger und Gegner. Der ehemalige Ministerpräsident wurde in Thailand in Abwesenheit wegen Korruption zu zwei Jahren Haft verurteilt. Er lebt derzeit in Dubai.

Die neue Regierung muss tiefe Gräben in der Gesellschaft überwinden, die sich nach Jahren mit Straßenprotesten, einem Militärputsch und wachsender Gewalt aufgetan haben. Die Wahlbeteiligung am Sonntag war offenbar höher als bei den letzten Wahlen im Dezember 2007, als 74 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben hatten.

böl/dapd/dpa

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luckystarc 03.07.2011
1. Wahl bringt Taksin Familie zurück an die Macht
Ob die dann wieder weg geputscht werden? Ob sich das Volk das wieder gefallen lässt / lassen muss? Abhisit hat Blut an den Händen und wird hoffentlich zur Verantwortung gezogen
DerBlup 03.07.2011
2. glaub ich nicht
In Thailand wird niemand, der Geld/Macht hat, zur Verantwortung gezogen. Ist wohl wie hier, nur ein paar Zacken schärfer. Just my 2 Cents.
werner69 03.07.2011
3. thaksin/thailand
dieser vermutete sie ist umso beeindruvkender wenn man beruecksichtigt: - dass rund 3-4 millionen thailaender nicht wahlberechtigt sind. birmesen, laoten. sea gypsies khmer chinesen und nationale minderheiten wird die staatsbürgerschaft und die buergerrechte vorenthalten wenn sie nicht zur thai rasse gehören, auch wenn sie seit jahrhunderten in thailand leben. sie haben keine ausweispapiere,keine arbeitsbewilligung kein recht land zu erwerben. das wirft ein ganz anderes licht auf die "liebenswürdigen" thais - die nicht ohne grund zu den verbündeten hitlerdeutschlands und japans waehrend des 2. weltkriegs zaehlten rassismus ist nach wie vor regierungsprogramm. - dass viele millionen der unterklasse nicht die wahl besuchten weil sie nicht in ihrer heimatregion arbeiten - besonders im tourismus und in bangkok - dass viele millionen sich nicht zur wahl registrieren konnten weil sie fuer einen der grossgrundbesitzer im norden oder einen regierungstreuen fabrikbesitzer arbeiten und die registrierungsstellen nur waehrend der arbeitszeit geöffnet haben thaksin wird sicher wieder weggeputscht, der horizont der bgeneraele die marionetten der grossgrundbesitzer sind reicht fuer thaksin und yingluck nicht aus. ich befuerchte dann einen volksaufstand. der einfache thai hat es satt dass er fuer jede kleinigkeit einen beamten oder polizisten schmieren muss.
reply 03.07.2011
4. .
Zitat von werner69dieser vermutete sie ist umso beeindruvkender wenn man beruecksichtigt: - dass rund 3-4 millionen thailaender nicht wahlberechtigt sind. birmesen, laoten. sea gypsies khmer chinesen und nationale minderheiten wird die staatsbürgerschaft und die buergerrechte vorenthalten wenn sie nicht zur thai rasse gehören, auch wenn sie seit jahrhunderten in thailand leben. sie haben keine ausweispapiere,keine arbeitsbewilligung kein recht land zu erwerben. das wirft ein ganz anderes licht auf die "liebenswürdigen" thais - die nicht ohne grund zu den verbündeten hitlerdeutschlands und japans waehrend des 2. weltkriegs zaehlten rassismus ist nach wie vor regierungsprogramm. - dass viele millionen der unterklasse nicht die wahl besuchten weil sie nicht in ihrer heimatregion arbeiten - besonders im tourismus und in bangkok - dass viele millionen sich nicht zur wahl registrieren konnten weil sie fuer einen der grossgrundbesitzer im norden oder einen regierungstreuen fabrikbesitzer arbeiten und die registrierungsstellen nur waehrend der arbeitszeit geöffnet haben thaksin wird sicher wieder weggeputscht, der horizont der bgeneraele die marionetten der grossgrundbesitzer sind reicht fuer thaksin und yingluck nicht aus. ich befuerchte dann einen volksaufstand. der einfache thai hat es satt dass er fuer jede kleinigkeit einen beamten oder polizisten schmieren muss.
[QUOTE=werner69;8195613]dieser vermutete sie ist umso beeindruvkender wenn man beruecksichtigt: - dass rund 3-4 millionen thailaender nicht wahlberechtigt sind. birmesen, laoten. sea gypsies khmer chinesen und nationale minderheiten wird die staatsbürgerschaft und die buergerrechte vorenthalten wenn sie nicht zur thai rasse gehören, auch wenn sie seit jahrhunderten in thailand leben. sie haben keine ausweispapiere,keine arbeitsbewilligung kein recht land zu erwerben.QUOTE] Das mit der Staatsbuergerschaft fuer Minderheiten stimmt nicht ganz. Was glauben Sie, welcher Volksgruppe Yingluck und Thaksin sowie auch Abhisit zuzurechnen sind? Sie gehoeren der riesigen chines. Minderheit an und sind heutzutage selbstverstaendlich Thais. Bei der Eingliederung muessen sie halt nur ihren urspruengl. Namen aufgeben und einen thailaendischen akzeptieren.
kumi-ori 03.07.2011
5. Keine Angst
Zitat von werner69dieser vermutete sie ist umso beeindruvkender wenn man beruecksichtigt: - dass rund 3-4 millionen thailaender nicht wahlberechtigt sind. birmesen, laoten. sea gypsies khmer chinesen und nationale minderheiten wird die staatsbürgerschaft und die buergerrechte vorenthalten wenn sie nicht zur thai rasse gehören, auch wenn sie seit jahrhunderten in thailand leben. sie haben keine ausweispapiere,keine arbeitsbewilligung kein recht land zu erwerben. das wirft ein ganz anderes licht auf die "liebenswürdigen" thais - die nicht ohne grund zu den verbündeten hitlerdeutschlands und japans waehrend des 2. weltkriegs zaehlten rassismus ist nach wie vor regierungsprogramm. - dass viele millionen der unterklasse nicht die wahl besuchten weil sie nicht in ihrer heimatregion arbeiten - besonders im tourismus und in bangkok - dass viele millionen sich nicht zur wahl registrieren konnten weil sie fuer einen der grossgrundbesitzer im norden oder einen regierungstreuen fabrikbesitzer arbeiten und die registrierungsstellen nur waehrend der arbeitszeit geöffnet haben thaksin wird sicher wieder weggeputscht, der horizont der bgeneraele die marionetten der grossgrundbesitzer sind reicht fuer thaksin und yingluck nicht aus. ich befuerchte dann einen volksaufstand. der einfache thai hat es satt dass er fuer jede kleinigkeit einen beamten oder polizisten schmieren muss.
Keine Angst, der Westen wird den Operettengeneral Abhisid schnell wieder zurück an die Macht bringen. Fortschrittliche Demokratien in Südost-Asien sind etwas, was wir hier in Europa überhaupt nicht brauchen können. Die Thailänder sollen für uns Strohsandalen flechten und ansonsten den Mund halten.
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