Wahlkampfvorbereitung Google-Managerin soll Hillary Clintons Onlinekampagne leiten

Hillary Clinton treibt die Vorbereitungen für ihre Präsidentschaftskandidatur weiter voran. Die Google-Managerin Stephanie Hannon soll ihren Onlinewahlkampf koordinieren.

Hillary Clinton: Google-Managerin Stephanie Hannon wird ihr CTO
AP/dpa

Hillary Clinton: Google-Managerin Stephanie Hannon wird ihr CTO


Hillary Clinton holt sich Hilfe aus dem Silicon Valley. Sie hat die bisherige Google-Managerin Stephanie Hannon zu ihrer technischen Direktorin, CTO, ernannt.

Hannon soll Clintons Onlinekampagne koordinieren und Apps entwickeln, mit denen ihre Wähler und Unterstützer interagieren und spenden können. das berichten die "Washington Post" und die Nachrichtenagentur Reuters übereinstimmend.

Hannon ist seit zwei Jahrzehnten im Silicon Valley tätig. Bei Google arbeitet sie als Produktmanagerin im Bereich soziale Innovation. Unter anderem war sie laut "Washington Post" an der Entwicklung von Tools beteiligt, die betroffenen Gebieten beim Umgang mit Naturkatastrophen helfen sollen.

Clinton hat bislang noch nicht offiziell ihre Bewerbung um die US-Präsidentschaftswahl 2016 verkündet. Damit wird aber noch für diesen Monat gerechnet. Sie hat im New Yorker Stadtteil Brooklyn bereits ein Bürogebäude gemietet, in dem ihre Wahlkampfzentrale untergebracht werden soll. Die frühere US-Außenministerin gilt als große Favoritin im Feld der demokratischen Bewerber.

Bei den Republikanern haben bereits der Senator von Kentucky, Rand Paul, sowie sein texanischer Kollege Ted Cruz ihre Kandidaturen verkündet.

syd/Reuters

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Seite 1
privacy=dignity 09.04.2015
1. Worst Case Scenario
Das ist so ziemlich das worst case scenario für den US-Wahlkampf was vor ein paar Jahren in seinen dunkelsten Wahlkampffantasien vorstellen konnte. Eine Managerin des Konzern, der sich der meisten, privatesten und intimsten Informationen der Wähler zu bemächtigen wusste, ist nun die Online-Koordinatorin von Clinton. Hier nur ein kleiner Einblick den wir bereits 2007 geniessen konnten, Google expandierte seitdem um ein vielfaches. http://www.dailymotion.com/video/x17ycij_master-plan-about-the-power-of-google-high-quality-and-size_news Ich schätze mal Eric Schmidt persönlich wäre zu auffällig gewesen. Eigentlich hätte sie auch gleich Clapper oder Alexander mit dem Job betrauen können. Nur noch eine Frage von 1-2 Jahren bis einige Google Manager hochrangige Posten in der US-Regierung beziehen. Man erinnere sich an G.W. Bush und den Mann der ihm letztendlich zur Präsidentschaft verhalf. Das war Ted Olson, Ehemann von Barbara Olson. Rings a (handy) bell? Hiermit steht die neue Präsidentin der USA bereits fest. Den "Wahlkampf" sollte man sich einfach sparen.
gandhiforever 09.04.2015
2. Hillary Clinton
Es scheint, als wolle bei den Demokraten niemand gegen Frau Clinton antreten. Die Fehler, die sie vor 8 Jahren gemacht hat, muss sie nicht wiederholen. Und, um sicher zu gehen, dass dieses Mal nichts schief laeuft, will sie sich mit solchen Beratern umgeben, die den perfekten Wahlkampf fuehren koennen. Da muss den Republikanern Angst und Bange werden, vom "Hispanic" Jeb Bush bis zum LibertArier Rand Paul. Und, je mehr Republikaner sich draengeln, um so deutlicher wird, wie schwach diese Kandidaten sind. Sogar der duemmste Kongressmann, Inhofe mit Namen, traeumte kurzzeitig davon, sich um das Amt zu bewerben. Die Republikaner haben einen Horror vor der parteiinternen Auseinandersetzung. Deshalb haben sie die Zerfleischungsperiode gekuerzt. Doch dank Citizens Untid schwimmt so viel Geld herum, dass es keine Zurueckhaltung gibt. Die Schlacht kann beginnen. Und Frau Clinton kann zuschauen, sich ins Faeustchen lachen. Dennoch werden ich ihr meine Stimme vorenthalten, wenn es drauf ankommt. Denn , obwohl Pragmatiker, bin ich nicht bereit, jemanden zu waehlen, der aussenpoltiisch so schnell die Militaermacht einzusetzen bereit ist, der die besten Verbindungen zu den Bankstern hat.
privacy=dignity 09.04.2015
3. Worst Case Scenario
Das ist so ziemlich das worst case scenario für den US-Wahlkampf was vor ein paar Jahren in seinen dunkelsten Wahlkampffantasien vorstellen konnte. Eine Managerin des Konzern, der sich der meisten, privatesten und intimsten Informationen der Wähler zu bemächtigen wusste, ist nun die Online-Koordinatorin von Clinton. Hier nur ein kleiner Einblick den wir bereits 2007 geniessen konnten, Google expandierte seitdem um ein vielfaches. http://www.dailymotion.com/video/x17ycij_master-plan-about-the-power-of-google-high-quality-and-size_news Ich schätze mal Eric Schmidt persönlich wäre zu auffällig gewesen. Eigentlich hätte sie auch gleich Clapper oder Alexander mit dem Job betrauen können. Nur noch eine Frage von 1-2 Jahren bis einige Google Manager hochrangige Posten in der US-Regierung beziehen. Man erinnere sich an G.W. Bush und den Mann der ihm letztendlich zur Präsidentschaft verhalf. Das war Ted Olson, Ehemann von Barbara Olson. Rings a (handy) bell? https://de.wikipedia.org/wiki/Theodore_Olson Hiermit steht die neue Präsidentin der USA bereits fest. Den "Wahlkampf" sollte man sich einfach sparen.
Hornblower, 09.04.2015
4. kann man
dann auch nach Verbindungen von Google zu Scientology fragen? Schade, dass es sich um eine Demokratin handelt, aber so wird jemand von der tea-Party wahrscheinlich der Retter der nicht ausspionierten Nation? Und was passiert mit Deutschland, wenn TTIP und Hillary Clinton über uns "hereinbrechen"? Konservative Deutschlands - Merkel ausgenommen, die man m.E. bei ihrer "Freundschaft" zu Hillary Clinton eigentlich auch offiziell zu ihren Verbindungen zu Scientology fragen sollte - überlegt doch endlich einmal und zählt 2 und 2 zusammen.
Hornblower, 09.04.2015
5.
Zitat von gandhiforeverEs scheint, als wolle bei den Demokraten niemand gegen Frau Clinton antreten. Die Fehler, die sie vor 8 Jahren gemacht hat, muss sie nicht wiederholen. Und, um sicher zu gehen, dass dieses Mal nichts schief laeuft, will sie sich mit solchen Beratern umgeben, die den perfekten Wahlkampf fuehren koennen. Da muss den Republikanern Angst und Bange werden, vom "Hispanic" Jeb Bush bis zum LibertArier Rand Paul. Und, je mehr Republikaner sich draengeln, um so deutlicher wird, wie schwach diese Kandidaten sind. Sogar der duemmste Kongressmann, Inhofe mit Namen, traeumte kurzzeitig davon, sich um das Amt zu bewerben. Die Republikaner haben einen Horror vor der parteiinternen Auseinandersetzung. Deshalb haben sie die Zerfleischungsperiode gekuerzt. Doch dank Citizens Untid schwimmt so viel Geld herum, dass es keine Zurueckhaltung gibt. Die Schlacht kann beginnen. Und Frau Clinton kann zuschauen, sich ins Faeustchen lachen. Dennoch werden ich ihr meine Stimme vorenthalten, wenn es drauf ankommt. Denn , obwohl Pragmatiker, bin ich nicht bereit, jemanden zu waehlen, der aussenpoltiisch so schnell die Militaermacht einzusetzen bereit ist, der die besten Verbindungen zu den Bankstern hat.
Ganz ehrlich? Bin ich sicher vor Google und NSA, wenn ich Ihnen antworte? Läuft das über sichere Kanäle? Ausserordentlich gut gesehen, Hillary Clinton und militärische Aktionen dürften nicht so weit auseinanderliegen. Die Frage ist dann vielleicht doch ob man fürs "Vaterland" verheizt wird oder eine p r i v a t e Stiftung der Clintons. Bevor Sie losschreien, auch Unternehmen sind gesellschaftliche Formen des Wirtschaftens. Aber Hillary Clinton hat schon als Aussenministerin nur ihren privaten Anschluss benutzt. Sie sollte dort bleiben, zu Hause. Bill Clinton hat doch auch das Oval Office als "privates Lustzimmer" genutzt? Dumm, dass JFK in dieser Richtung geschädigt war, aber wenigstens hat seine Frau auf Niveau dort geachtet.
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