Hillary Clinton im Situation Room Von wegen Schock - Allergie!

Das Foto ging um die Welt: Hillary Clinton sitzt im Situation Room, die Hand erschrocken vor dem Mund. Doch nun stellt die US-Außenministerin klar: Nicht der Schock über Osama Bin Ladens Tod hatte sie übermannt - sondern ein allergischer Husten.


Rom - Es ist eine ikonische Aufnahme. Präsident Barack Obama hat seine wichtigsten Mitarbeiter im Situation Room um sich geschart. Alle verfolgen mit versteinerten Mienen den Einsatz gegen Osama Bin Laden. Nur US-Außenministerin Hillary Clinton hält sich die Hand vor den Mund, sie scheint als Einzige im Raum ihr Entsetzen nicht verbergen zu können.

Doch weit gefehlt - Clinton will von dieser Interpretation ihrer Geste nichts wissen. Zwar habe sie während der Aktion der Navy Seals die "38 intensivsten Minuten ihres Lebens" durchgemacht, doch was in ihr vorgegangen sei, als das Foto entstand, wisse sie nicht mehr.

Vielleicht habe sie nur ein Husten oder Niesen unterdrücken wollen, erklärte sie am Donnerstag bei einer Pressekonferenz mit ihrem italienischen Kollegen Franco Frattini in Rom. Sie war zum Treffen der internationalen Libyen-Kontaktgruppe nach Italien gereist. "Irgendwie fürchte ich, dass mich mein allergischer Husten gepackt hatte. Den bekomme ich im Frühjahr manchmal. Die Geste hat also nicht so viel zu bedeuten", so die Ministerin.

jok/dapd

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Greg84 02.05.2011
1.
Schlag gegen den Terror? Eher nicht. Ich glaube kaum, dass bin Laden noch an der Spitze der al-Qaida stand, vielleicht hatte er sich auch komplett aus dem "Geschäft" zurück gezogen. Das einzige was der Schlag gegen bin Laden gebracht hat ist die Schaffung eines weiteren Märtyrers. Für Obama hätte der Zeitpunkt allerdings kaum besser sein können. Politisch läuft es für verdienten Träger des Friedensnobellpreises nicht grade perfekt, da hilft so ne positive Nachricht schon unheimlich weiter.
endbenutzer 02.05.2011
2. Mission beendet
Hat George W. Bush eigentlich schon der Familie Bin Laden sein Beileid ausgesprochen? Unter alten (Geschäfts-) Freunden ist das doch so üblich. Oder lebt Bin Laden doch noch und man wollte eigentlich nur die nunmehr fast genau 10-jährige Mission "Krieg gegen Terror" zum bürgerfreundlichen Abschluss bringen? Merkwürdig: Gerade jetzt, da Obama und die gesamten USA in punkto Staatsverschuldung praktisch mit dem Rücken zur Wand stehen, wird für den amerikanischen Otto Normalverbraucher wieder einmal ein toller Grund geliefert, die Fahne zu schwingen und mit der Hand auf dem Herzen die Nationalhymne zu singen. Super Drehbuch...
G_Schwurbel 02.05.2011
3. weder noch
Zitat von sysopEr war der meistgesuchte Mann der Welt: Osama Bin Laden, der Anführer des Terrornetzwerks al-Qaida, ist tot. US-Spezialkräfte haben ihn bei einer Kommandoaktion in Pakistan getötet. Wir die weltweite Terrorgefahr nun geringer?
Die Welt wird durch seinen Tod weder sicherer noch unsicherer. Al Quaida ist ein Netzwerk, es würde mich wundern, gäbe es für Bin Laden keinen Nachfolger (seinen Tod hat er schließlich einkalkuliert). Vielleicht hat er auch vorher als Rache für seine Tötung den Auftrag erteilt, direkt danach Attentate zu verüben? Alles denkbar...
Hubatz 02.05.2011
4. Beweise
Dieser Mann ist ein Mysterium. Ich halte nicht viel von Verschwörungstheorien aber Beweisfotos oder besser Videos würden mich erfreuen.
lucario.75 02.05.2011
5. bin laden
Die Fernsehbilder der Freude hunderter Amerikaner, (nachvollziehbar) werder viele radikale Islamisten für ihre Propaganda nutzen um die Angst der Menschen auf der ganzen Welt weiter zu schüren und Terroranschläge zu planen. Ich selber Wohne nur ein paar Strassen weiter wo vor ein paar tagen Terroristen festgenommen worden sind, die konkrete Anschlägen zu Zeitnahen Ereignissen mit erheblichen Menschenaufkommen verübt werden sollte.
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