Mögliche Niederlage Clinton sagt Auftritt bei Wahlparty ab

Für Hillary Clinton war es keine gute Nacht - sie wird wohl nicht ins Weiße Haus einziehen. Auch ihre Wahlparty ist vorbei: Ihr Team fordert die Anhänger der Demokratin auf, nach Hause zu gehen.

Enttäuschte Demokraten
AFP

Enttäuschte Demokraten


Für die Demokraten ist die Party vorbei. Der Wahlkampfleiter von Hillary Clinton, John Podesta, hat die geplante Feier in New York abgesagt. Er forderte die Clinton-Anhänger auf, nach Hause zu gehen.

"Versucht, etwas Schlaf zu bekommen", sagte Podesta. "Wir werden morgen mehr zu sagen haben." Diese Entscheidung ist ungewöhnlich. Die Anhänger in der Halle reagierten tief enttäuscht, viele buhten Podesta aus. Andere weinten und umarmten einander.

Auch die Spitzenkandidatin Clinton selbst wird nach ihrer wahrscheinlichen Niederlage bei der US-Wahl keine Rede mehr halten. Die wenigen noch laufenden Auszählungen deuten mit hoher Sicherheit auf einen Sieg von Donald Trump bei der US-Präsidentenwahl hin. Er hat wichtige und umkämpfte Bundesstaaten für sich entschieden, die sogenannten Swing States.

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Wahl in USA: Amerikas Schicksalstag

Clinton war als Favoritin in den Wahlabend gegangen. Sie konnte zwar wie erwartet bei Frauen punkten, allerdings nicht so deutlich, wie ihr Lager gehofft hatte. Auch junge Wähler stimmten mehrheitlich für sie. Allerdings entschieden sich ältere Wähler eher für Trump. Besonders stark war er in der größten Wählergruppe der 50- bis 64-Jährigen. Einen Überblick über die Zusammensetzung der Wählerschaft finden Sie hier.

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Die detaillierten Wahlergebnisse finden Sie in der Grafik:

insgesamt 33 Beiträge
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jodeltoni 09.11.2016
1. nun
Ziemlich schlechter Stil von Clinton noch nicht einmal ihren eigenen Anhängern zu danken, die sie unterstützt haben.
slaritbartfass 09.11.2016
2.
Das Hillary Clinton sich in die Bedeutungslosigkeit verabschiedet ist die beste Nachricht des Tages.
blitzunddonner 09.11.2016
3. das wort des jahres wird wohl
das wort des jahres wird wohl "schockstarre" sein.
lothar.thuermer 09.11.2016
4. Mit Mut nach vorne!
Frau von der Leyen ist geschockt. Warum eigentlich? Gibt es keinen Plan B wie in so vielen anderen Bereichen? Dass unsere Ausgaben für die Verteidigungs- und Sicherheitspolitik steigen werden, das ist nur gerecht und wäre wohl auch unter Clinton passiert. Jede Krise birgt aber eine Chance: Jetzt endlich könnten wir beherzt das Projekt einer gemeinsamen europäischen Verteidigungs- und Sicherheitspolitik anpacken. Nur Mut, Frau von der Leyen!
spon-facebook-10000122439 09.11.2016
5.
Der Kreml jubelt , Hillary ist frustriert und die Redakteure des Spiegel tragen schwarz , was fur ein herrlicher Tag . Kopf hoch , ihr werdet die Kurve kriegen . MFG.
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