US-Wahlkampf So schlagfertig trollt Hillary Clinton ihren Rivalen Donald Trump auf Twitter

Der Kampf ums Weiße Haus findet längst auch in den sozialen Netzwerken statt. Hillary Clinton zeigt dabei, dass politische Inhalte und Humor sich nicht ausschließen müssen.

AFP

Es ist das Duell des Jahres, der Kampf ums Weiße Haus. Er findet nicht nur an den Haustüren und in der Presse statt, sondern auch in den sozialen Netzwerken. In diesem Wahlkampf haben sie einen besonders hohen Stellenwert. Die beiden Kandidaten, ihre Teams und Unterstützer setzen alles daran, die Gegenseite zu schwächen, Fehler zu enttarnen und den anderen der Lächerlichkeit Preis zu geben.

Die frisch gekührte Kandidatin der Demokraten, Hillary Clinton hat dabei offensichtlich besondere Freude daran entwickelt, ihren Kontrahenten auf Twitter zu trollen.

Sie macht sich über sein konzeptloses Wahlprogramm lustig

Sie trollt ihn während wichtiger TV-Debatten

Sie macht pointiert auf die ein oder andere Schwachstelle in seinem Profil aufmerksam.

Wer könnte besser für die Belange von Frauen eintreten als Donald Trump?

Sie legt nach, wenn Trump sich selbst entlarvt.

Sie macht sich über seine schlechten Witze lustig.

Dieser Tweet wurde bis zum heutigen Tag über 640.000 Mal geteilt und ist damit einer der reichweitenstärksten Politikertweets aller Zeiten.

Natürlich schreibt hier nicht nur Clinton selbst, sondern auch die PR-Profis aus ihrem Wahlkampfteam.

evh



insgesamt 49 Beiträge
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Seite 1
Olaf 28.07.2016
1.
Klar, Hillary Clinton sitzt das selber am Smartphone und twittert.
axlwolf 28.07.2016
2. C(linton)NN
Auch mit dieser weiteren Stilblüte journalistischer Objektivität und Unvoreingenommenheit stellt SPON'mal widda seinen Ruf als offizielles Clinton-Sprachrohr unter Beweis: man muss ja nun ned mit Donnie's politischen Visionen übereinstimmen, abba erstens ist wohl davon auszugehen, dass Donnie's seinen Twitteraccount weniger outgesourct hat als Hillary und damit viel persönlicher ist - und zudem mitunter mindestens genauso lustig!
Mario V. 28.07.2016
3. Peinlicher geht's nimmer
Diese Anbiederung der MSM an Clinton. Alles was nur irgendwie positiv hervorgehoben werden kann, und sei es noch so banal, kommt sofort in die Schlagzeilen. Gleichzeitig werden die ganzen Probleme, die dieser Frau anhaften, völlig ignoriert, ausgeblendet oder heruntergespielt, wenn man sie denn unbedingt erwähnen muss, um nicht als total unglaubwürdig dazustehen.
su27 28.07.2016
4. Man braucht sich nicht zu wundern...
...warum Trump immer stärker wird. Die Mainstream-Medien begreifen einfach nicht, dass im Moment die "Lügenpresse"-Rufer auf dem Vormarsch sind, und bei denen bewirken Artikel wie dieser hier, die scheinbar direkt aus Clintons PR-Abteilung kommen, genau das Gegenteil dessen, was sie eigentlich bewirken sollen. Ich hoffe, dass ich mich irre, aber ich glaube mittlerweile, Trump wird die Wahlen gewinnen.
degraa 28.07.2016
5. ':-/
"Natürlich schreibt hier nicht nur Clinton selbst, sondern auch die PR-Profis aus ihrem Wahlkampfteam." Wohl ausschließlich die Profis. Wieso sind die deutschen Medien so selten einstimmig damit beschäftigt, HRC hochzuschreiben? Liebe Redaktion(en), die Zahl der wahlberechtigten Amerikaner, die deutsche Medien zu ihrer Wahlentscheidung heranziehen, dürfte noch nicht einmal dreistellig sein - der ganze Aufwand lohnt doch wirklich nicht.
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