US-Präsidentschaft Am Sonntag erklärt Hillary Clinton laut Medien ihre Kandidatur

Die ehemalige US-Außenministerin Hillary Clinton steigt offenbar offiziell in das Rennen um die Präsidentschaft ein. Mehreren Medien zufolge will die frühere First Lady am Sonntag ihre Bewerbung um die Kandidatur bekannt geben.
US-Präsidentschaft: Am Sonntag erklärt Hillary Clinton laut Medien ihre Kandidatur

US-Präsidentschaft: Am Sonntag erklärt Hillary Clinton laut Medien ihre Kandidatur

Foto: MIKE SEGAR/ REUTERS

Nur noch wenige Tage, dann plane Hillary Clinton, ihre Kandidatur für die US-Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr anzukündigen. Das berichten "New York Daily News"  und der "Guardian" . Beide Medien berufen sich auf Clinton nahestehende Personen. Danach soll sich die Ex-US-Außenministerin am Sonntag erklären. Dem "Guardian" zufolge will sie dies über Twitter machen. Am Wochenende wolle Clinton nach Iowa reisen.

Laut "Guardian" beantwortete Clintons Sprecher Nachfragen der Zeitung nicht. Seit Längerem wird damit gerechnet, dass die Demokratin einen zweiten Versuch wagt, selbst Präsidentin zu werden. 2008 hatten die Demokraten dem derzeitigen Amtsinhaber Barack Obama den Vorzug gegeben und ihn statt der Ehefrau des einstigen Präsidenten Bill Clinton zum Kandidaten gekürt. Obama darf nach zwei Amtszeiten nicht erneut antreten.

Zuletzt war bekannt geworden, dass Clinton die bisherige Google-Managerin Stephanie Hannon zu ihrer technischen Direktorin, CTO, ernannt hat. Sie soll Clintons Onlinekampagne koordinieren und Apps entwickeln, mit denen ihre Wähler und Unterstützer interagieren und spenden können. Das hatten die "Washington Post" und die Nachrichtenagentur Reuters übereinstimmend berichtet.

Hannon ist seit zwei Jahrzehnten im Silicon Valley tätig. Bei Google arbeitet sie als Produktmanagerin im Bereich soziale Innovation. Unter anderem war sie laut "Washington Post" an der Entwicklung von Tools beteiligt, die betroffenen Gebieten beim Umgang mit Naturkatastrophen helfen sollen.

Clinton hat zudem bereits im New Yorker Stadtteil Brooklyn ein Bürogebäude gemietet, in dem ihre Wahlkampfzentrale untergebracht werden soll. Die frühere US-Außenministerin gilt als große Favoritin im Feld der demokratischen Bewerber.

Bei den Republikanern haben bereits der Senator von Kentucky, Rand Paul, sowie sein texanischer Kollege Ted Cruz ihre Kandidaturen verkündet.

heb/Reuters
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.
Mehrfachnutzung erkannt
Bitte beachten Sie: Die zeitgleiche Nutzung von SPIEGEL+-Inhalten ist auf ein Gerät beschränkt. Wir behalten uns vor, die Mehrfachnutzung zukünftig technisch zu unterbinden.
Sie möchten SPIEGEL+ auf mehreren Geräten zeitgleich nutzen? Zu unseren Angeboten