Irak
Al-Qaida bekennt sich zu Blutbad an syrischen Soldaten
Bei einer Attacke Anfang März waren 48 syrische Soldaten im Irak gestorben - nun hat sich al-Qaida zu der brutalen Tat bekannt. Die Kämpfer hatten sich über die Grenze ins Nachbarland geflüchtet. Auf dem Rückweg wurde ihr Konvoi angegriffen.
Damaskus - Die Qaida-Organisation Islamischer Staat im Irak ist für die Tötung von 48 syrischen Soldaten im Irak Anfang des Monats verantwortlich. In einer am Montag auf dschihadistischen Internetseiten veröffentlichten Erklärung bekannte sich die irakische Gruppe zu dem Angriff.
Die syrischen Soldaten waren amtlichen irakischen Angaben zufolge nach heftigen Kämpfen mit Aufständischen bei Dscharubija über die Grenze in den Westen des Irak geflohen. Sie wurden dort aufgegriffen und von den irakischen Behörden aus der Provinz Ninive zunächst in die Hauptstadt Bagdad gebracht.
Der Überfall auf ihren Konvoi ereignete sich am 4. März in der Provinz Anbar auf dem Rücktransport nach Syrien. Bei dem Angriff wurden auch neun irakische Wachleute getötet.
Die Agentur Sumeria News hatte damals gemeldet, die Opfer seien nahe der syrischen Grenze in einen Hinterhalt geraten. Laut den Angaben wollten die irakischen Soldaten die Syrer über den Grenzübergang al-Kaim zurück in ihre Heimat schicken, als sie angegriffen wurden.