Irak CIA erwartet deutliche Verschlechterung der Sicherheitslage


New York - Der US-Geheimdienst CIA rechnet offenbar nicht mehr mit einer raschen Verbesserung der Sicherheitslage im Irak. Diese werde sich sogar verschlechtern, wenn es der Übergangsregierung in Bagdad nicht bald gelinge, an Autorität im Lande zu gewinnen und die Wirtschaftslage zu verbessern, zitierte die "New York Times" am Dienstag aus einem Bericht des CIA-Chefs in Bagdad.

Nach Ansicht amerikanischer Regierungsvertreter steht der CIA-Bericht im Gegensatz zur offiziellen Darstellung der Regierung von Präsident George W. Bush. Die CIA erklärte, sie nehme zu Berichten, die als geheim klassifiziert seien, keine Stellung.

Im Irak gibt es Befürchtungen, die angespannte Sicherheitslage könnte die Durchführung der für Ende Januar geplanten Wahlen gefährden. Am Dienstag wurde der tausendste US-Soldat seit Beginn des Irak-Krieges am 20. März 2003 im Kampfeinsatz getötet.

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