Irak droht "Unkonventioneller" Gegenschlag in dieser Nacht

Der irakische Informationsminister Sahhaf hat gegenüber den näher rückenden US-Truppen finstere Drohungen ausgesprochen: Sie seien umzingelt und hätten keine Chance zu überleben. Für die kommenden Stunden kündigte er unkonventionelle Handlungen an.

Bagdad - Mohammed Sajjid Sahhaf bestritt, dass der Flughafen von Bagdad in amerikanischer Hand sei. Die US-Truppen dort seien vollständig umstellt und isoliert worden. Der irakische Minister forderte deshalb die US-Einheiten am Freitag in Bagdad auf, sich zu ergeben. "Nach unserer Einschätzung wird es schwierig für irgendeinen von ihnen, da lebend rauszukommen."

Sahhaf kündigte den Truppen eine "nicht konventionelle" Nacht an. Es seien ganz neue Arten der Kriegsführung, die bevorstünden. Es würden jedoch keine Massenvernichtungswaffen eingesetzt. "Der einzige Weg, wie man mit diesen Söldnern umgeht, ist, dass man sie im Dunkeln und mit nicht konventionellen Mitteln bekämpft." Auf Nachfrage eines Journalisten erklärte Sahhaf, man solle sich auf die Geschichte zurückbesinnen, es würde eine Art Märtyrer-Operation werden. Nach Darstellung des irakischen Ministers sind US-Einheiten auch im Süden und Westen des Landes isoliert worden. Sahhaf sagte, es seien Panzer zerstört und Soldaten getötet worden.

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