Irak Dschaafaris Kabinett

Heute ist in Bagdad das Kabinett des neuen irakischen Ministerpräsidenten Ibrahim al-Dschaafari vereidigt worden. Ihm gehören 37 Minister und Staatsminister an. Sieben Ämter sind noch nicht besetzt. Nachfolgend eine Liste, geordnet nach religiöser und ethnischer Zugehörigkeit.


Ministerpräsident:

Ibrahim al-Dschaafari, schiitischer Araber

Stellvertretender Ministerpräsident: Rowsch Nuri Schawajs, Kurde

Stellvertretender Ministerpräsident: Ahmad Tschalabi, schiitischer Araber

Zwei stellvertretende Ministerpräsidentenämter: Unbesetzt.

Schiiten

Finanzminister: Ali Alawi

Innenminister: Bakir Dschabr

Wohnungs- und Bauminister: Dschassim Mohammed Dschaafar

Erziehungsminister: Abdul Falah Hassan

Bildungsminister: Sami al-Mudafar

Gesundheitsminister: Abdel Mutalib Mohammed

Landwirtschaftsminister: Ali al-Bahadli

Justizminister: Abdel Hussein Schandal

Verkehrsminister: Salam al-Maliki

Migrationsministerin: Suhaila Abed Dschaafar

Staatsminister für Nationale Sicherheit: Abdul Karim al-Inasi

Staatsminister für Bürgerfragen: Alaa Habib

Staatsminister für die Nationale Versammlung: Safa al-Din al-Safi

Jugend- und Sportminister: Talib Asis Sajni

Kurden:

Außenminister: Hoschjar Sebari

Handelsminister: Abdel Bassit Karim

Plannungs- und Entwicklungsminister: Barham Salih

Fernmeldeministerin: Dschwan Fuad Maassum

Arbeits- und Sozialminister: Idris Hadi

Minister für Wasservorkommen: Abdul Latif Raschid

Ministerin für Gemeinden und Öffentliche Arbeiten: Nasrin Berwari

Umweltministerin: Narmin Othman

Sunnitische Araber:

Kulturminister: Nuri Farhan al-Rawi

Staatsministerin für Frauenangelgenheiten: Aschar Abdel-Karim

Staatsminister für Provinzen: Saad al-Hardan

Staatsminister für Tourismus und Archäologie: Haschim al-Haschimi

Christen:

Wissenschafts- und Technologieministerin: Bassima Jussef

Übergangspositionen:

Amtierender Verteidigungsminister: al-Dschaafari (Amt soll an Sunniten gehen)

Amtierender Electrizitätsminister: Schawajs (Amt soll an Schiiten gehen)

Amtierender Ölminister: Ahmad Tschalabi (Amt soll an Schiiten gehen)

Amtierender Menschenrechtsminister: Othman (Amt soll an Sunniten gehen)

Amtierender Industrieminister: Muslih al-Dschubburi (Amt soll an Kurden gehen)

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