Irak-Krieg Bush dankt Soldaten und Angehörigen

US-Präsident George W. Bush hat sich erstmals seit Beginn der Bodenoffensive gegen den Irak öffentlich zum Krieg geäußert. Er dankte den Soldaten und ihren Angehörigen.


Washington - "Wir haben unsere besten Landsleute in den Krieg geschickt", sagte Bush. Er dankte den Soldaten und ihren Angehörigen für das Opfer, das sie zu Gunsten ihres Landes zu bringen bereit seien.

Der US-Präsident würdigte auch die Unterstützung durch die Nationen, die in der "Koalition der Willigen" die USA im Kampf gegen den Irak unterstützen und "den tiefen Wunsch nach Frieden" der Vereinigten Staaten teilten.

US-Präsidialamtssprecher Ari Fleischer hatte zuvor betont, dass die Koalition gegen den Irak mittlerweile größer sei als die des letzten Golfkriegs von 1991. Insgesamt hätten 35 Staaten den USA ihre Hilfe angeboten, hinzu kämen weitere Nationen, die ihre Unterstützung nicht öffentlich bekannt machen wollten.

Der britische Premierminister Tony Blair bestätigte am späten Donnerstagabend die Beteiligung der britischen Streitkräfte an den ersten Angriffen im Golfkrieg. Er habe den Boden-, Luft- und Seestreitkräften bereits am Dienstagabend den Befehl erteilt, sich an der Offensive in Irak zu beteiligen, sagte Blair in seiner ersten Stellungnahme seit Kriegsbeginn. "Ihre Mission ist es, Saddam Hussein zu entmachten und Irak zu entwaffnen", erklärte Blair in einer Fernsehansprache. "Saddam zu entmachten, wird ein Segen für das irakische Volk sein", sagte der Premier.

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