Irak Neun US-Soldaten durch Selbstmordanschlag getötet

Im Irak sind neun US-Soldaten durch einen Selbstmordanschlag ums Leben gekommen. Seit Beginn der Invasion vor vier Jahren wurden damit mehr als 3320 amerikanische Militärangehörige getötet.


Bagdad - Der Selbstmordattentäter zündete nach Angaben der US-Armee eine in einem Auto versteckte Bombe an einem amerikanischen Kontrollposten nordöstlich von Bagdad. Neun US-Soldaten wurden dabei getötet, 20 weitere Truppenagehörige und ein irakischer Zivilist verletzt. Es war einer der schwersten Angriffe auf US-Truppen in den vergangenen Wochen.

Insgesamt 15 der bei dem Anschlag auf den Kontrollposten in der Provinz Dijala verletzten US-Soldaten konnten nach kurzer Behandlungen wieder ihren Dienst aufnehmen. Die übrigen fünf und der Iraker seien zur weiteren Behandlung in ein Lazarett gebracht worden.

In Muktadija rund 110 Kilometer nordöstlich der irakischen Hauptstadt war bereits zuvor am Montag ein US-Soldat bei der Explosion eines am Straßenrand versteckten Sprengsatzes getötet worden.

Seit der Invasion der US-geführten Truppen vor vier Jahren sind im Irak mehr als 3320 US-Soldaten getötet worden. Wegen der anhaltenden Gewalt in dem Golfstaat auch unter den verschiedenen Bevölkerungsgruppen steht US-Präsident George W. Bush zunehmend in der Kritik.

als/Reuters/dpa

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