Irak Regierung Maliki schließt Bündnis mit Schiiten-Allianz

Die Regierungsbildung im Irak nimmt zwei Monate nach der Parlamentswahl Gestalt an. Die beiden größten schiitischen Gruppierungen haben sich auf ein Bündnis geeinigt. Die Rechtsstaatsallianz um Ministerpräsident Maliki arbeitet mit der Irakischen Nationalen Allianz zusammen.

Iraks Ministerpräsident Nuri al-Maliki: Allianz gebildet
AFP

Iraks Ministerpräsident Nuri al-Maliki: Allianz gebildet


Bagdad - Mehr als zwei Monate nach der Parlamentswahl im Irak scheint die Regierungsbildung voranzukommen. Die beiden größten Schiiten-Gruppen hätten sich darauf verständigt, eine Allianz zur Bildung eines einzelnen Blocks im Parlament einzugehen, teilte ein Regierungsbeamter am Dienstag mit. Es handele sich um das Wahlbündnis des Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki und die Irakische Nationalallianz (INA), der enge Kontakte zum einstigen Kriegsgegner Iran nachgesagt werden.

Wer künftiger Ministerpräsident sein werde, sei noch nicht geklärt worden. Die beiden Gruppen würden einen gemeinsamen Kandidaten nominieren. Experten zufolge könnte dieser Schritt die ins Stocken geratenen Verhandlungen über eine neue Regierung vorantreiben und damit die Ängste vor einer Rückkehr der Gewalt beseitigen. Das Bündnis der schiitischen Gruppen stellt zusammen 159 Abgeordnete, 163 bräuchten sie für eine Mehrheit im irakischen Parlament.

Das säkulare Bündnis des ehemaligen Regierungschefs Ijad Allawi, Irakija, kam auf 91 Mandate. Bei der Abstimmung erreichte keine Partei die 163 Sitze, die zur Bildung einer Regierung nötig wären. Derzeit finden Neuauszählungen im Gebiet Bagdads statt.

ffr/Reuters/AFP



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gg art 5 07.03.2010
1.
Zitat von sysopIm Irak hat die zweite Parlamentswahl seit dem Sturz Saddam Husseins begonnen - sie soll Höhepunkt des Friedensprozesses werden. Doch neue Gewalt und politische Spannungen wecken Zweifel daran. Wie geht es nach den Wahlen weiter im Irak? Können die US-Truppen tatsächlich bald abziehen? Diskutieren Sie mit!
Die Dummheit der USA nimmt niemals ab, und so werden auch keine Truppen abziehen können. Sie spielen weiter die Sunniten gegen die Schiiten aus, was hunderte von Toten kostet.Vielleicht ist ein Abzug auch überhaupt nicht gewollt. Auch Seitens Iran nicht. Solange USA sich in ihrem Vorgarten tummeln und sich weiterhin weltweit lächerlich machen können die Iraner ruhig schlafen denn das kriegslüsterne Israel wird 100.000 Tote US Soldaten nicht verantworten wollen. Viel Spass USA, indem man diese Suppe auslöffelt! Aber man hat´s ja so gewollt.
roland.vanhelven 07.03.2010
2. hahaaa, lustig !
ide US truppen sollen doch gar nicht abziehen. warum hat Halliburton denn massive kasernen fuer tausende neuer GIs errichtet ? und das geschaft fuer die welt banker laeuft doch super. was Obama zu tun und zu lassen hat, sagen ihm uebrigens Trilateral Commission, Council for Foreign Relations und Bilderberg Group.
Pyrrhus, 07.03.2010
3.
Zitat von gg art 5Die Dummheit der USA nimmt niemals ab, und so werden auch keine Truppen abziehen können. Sie spielen weiter die Sunniten gegen die Schiiten aus, was hunderte von Toten kostet.Vielleicht ist ein Abzug auch überhaupt nicht gewollt. Auch Seitens Iran nicht. Solange USA sich in ihrem Vorgarten tummeln und sich weiterhin weltweit lächerlich machen können die Iraner ruhig schlafen denn das kriegslüsterne Israel wird 100.000 Tote US Soldaten nicht verantworten wollen. Viel Spass USA, indem man diese Suppe auslöffelt! Aber man hat´s ja so gewollt.
Die USA spielen Sunniten und Schiiten gegeneinander aus? Wo haben Sie das denn her? Kriegslüsternes Israel? Die Geschichte bestätigt eher das Gegenteil. Israel wurde meistens von seinen Nachbarn angegriffen.
Babilynier 07.03.2010
4. Wie weiter im Irak?
Die Iraker waehlen trotz Terror! Aber die Kommentare (2) schreiben ueber nebebsaechliche Sachen! Der Irak kommt nach 40 Jahren Diktatur und Kriege -Europa konnte sich nicht so lange Kriege und Diktatut leisten, aber auch sie wurden durch die Hilfe von USA (Zwei Male) zum Ufer der Freiheit gebracht-, langsam "zum Leben". Aber es wird nur von Oel und US-Bsatzung gesprochen; nicht von den braven Irakern die trotz Terror an den Urnen waehlen gehen. C. C. Malzahn schrieb ueber die erste Parlament Wahlen (2005): dass es erstes Mal in der Geschichte ist, dass Menschen zum Wahlen trotz Terror gehen; und machen es nochmal.
Jodeldiplom 07.03.2010
5.
Zitat von BabilynierDie Iraker waehlen trotz Terror! Aber die Kommentare (2) schreiben ueber nebebsaechliche Sachen! Der Irak kommt nach 40 Jahren Diktatur und Kriege -Europa konnte sich nicht so lange Kriege und Diktatut leisten, aber auch sie wurden durch die Hilfe von USA (Zwei Male) zum Ufer der Freiheit gebracht-, langsam "zum Leben". Aber es wird nur von Oel und US-Bsatzung gesprochen; nicht von den braven Irakern die trotz Terror an den Urnen waehlen gehen. C. C. Malzahn schrieb ueber die erste Parlament Wahlen (2005): dass es erstes Mal in der Geschichte ist, dass Menschen zum Wahlen trotz Terror gehen; und machen es nochmal.
Recht haben Sie. Jede Stimme, die heute abgegeben wird, ist eine deutliche Absage an die, die Politik mittels Gewehrläufen und Autobomben betreiben wollen. Einige scheinen hier immer noch drauf zu hoffen, dass die Entwicklungen am Ende nicht doch noch der Koalition recht geben, als dass das irakische Volk endlich den Weg zum Frieden und Selbstbestimmung finden kann. Natürlich ist es im Irak noch ein weiter Weg und es gibt noch viele Hindernisse wie den dringend notwendigen Aussöhnungsprozeß zwischen den Konfessionen. Nach der langen Zeit politischer Instabilität und der brutalen Herrschaft des Saddam Hussein braucht es Zeit bis sich ein neues Gleichgewicht eingestellt hat. Historisch gesehen ist der Zeitraum (nicht einmal ein Jahrzehnt) und (bedauerlicherweise) auch der Blutzoll, den dies fordert, nicht außergewöhnlich für den Prozess des "Nation building", insbesondere wenn man berücksichtigt, wer da alles von außen Öl ins Feuer gießt und wie lange die Spannungen zwischen den Konfessionen gewaltsam unterdrückt wurden.
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