Irak Reuters wirft US-Soldaten Behinderung der Presse vor

Scharfe Kritik von der Nachrichtenagentur Reuters an US-Soldaten im Irak: Sie hätten Journalisten in mehreren Fällen getötet, misshandelt oder an ihrer Arbeit gehindert. Reuters forderte die Wahrung der Presserechte.


London - In einem am Mittwoch veröffentlichten Brief an US-Senator John Warner beklagt Reuters eine "lange Abfolge beunruhigender Vorfälle", bei denen Journalisten von US-Soldaten getötet, ungerechtfertigt festgehalten oder misshandelt worden seien. Zugleich forderte die Agentur den Senator auf, er solle bei US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld dafür sorgen, dass die Rechte der Journalisten beachtet werden.

Seit dem Beginn des Irak-Krieges im März 2003 wurden laut Reuters 66 Journalisten und Medien-Mitarbeiter getötet. Die US-Armee habe eingestanden, drei Reuters-Journalisten getötet zu haben.



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