Irak US-Truppen schlagen zurück - elf Tote

US-Soldaten haben nördlich von Bagdad elf irakische Aufständische getötet, die sie angegriffen haben sollen. Am Abend zuvor waren bei neuen Rebellenattacken ein amerikanischer GI getötet und mindestens 18 weitere verletzt worden.

Bagdad - Der Gegenangriff sei mehrere Stunden nach dem Überfall auf US-Soldaten an einer Landstraße bei Balad, 90 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bagdad, erfolgt, teilte ein US-Militärsprecher mit.

Der arabische TV-Sender al-Dschasira berichtete, die US-Soldaten seien aus einem Hinterhalt beschossen worden. "Die Angreifer versuchten, die Patrouille mit leichten Schusswaffen und Panzerfäusten zu treffen, sie wurden jedoch alle getötet, als die Patrouille das Feuer erwiderte", erklärte das US-Zentralkommando, ohne die genaue Zahl der Getöteten zu erwähnen. Die Iraker hätten den Soldaten an einer Schnellstraße aufgelauert.

Die irakischen Rebellen hatten am Donnerstagabend mehrere Mörsergranaten auf die Soldaten abgefeuert. Von den 18 Verletzten befinden sich zwei in ernstem Zustand. Ihre Einheit gehört zur "Task Force Iron Horse", die mit der Fahndung nach Anhängern des gestürzten irakischen Regimes beauftragt ist.

In Bagdad erschoss ein Heckenschütze außerdem einen US-Soldaten, der in einem gepanzerten Fahrzeug gesessen hatte.

Balad liegt im "sunnitischen Dreieck" nördlich und westlich von Bagdad, in dem das gestürzte Regime von Saddam Hussein den stärksten Rückhalt hatte.

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