Irak Viele Tote bei Anschlägen in Ölstadt Kirkuk

Im Norden des Irak sind heute innerhalb von zwei Stunden fünf Anschläge verübt worden. Mindestens 27 Menschen wurden dabei getötet. Außerdem gab es zahlreiche Verletzte.


Kirkuk - Ort der Anschläge war die Ölstadt Kirkuk. Allein auf einem belebten Markt kamen nach Angaben der Polizei 13 Menschen durch einen Sprengsatz ums Leben. Kurz danach sprengten sich in weiteren Stadtteilen zwei Selbstmordattentäter mit ihren Fahrzeugen in die Luft. Die Anschläge richteten sich in beiden Fällen gegen einen Polizeikonvoi. Zwei Autobomben explodierten kurz darauf im Osten und in der Innenstadt, dabei wurden zwei Menschen getötet. Mehr als 50 Menschen wurden bei den Attentaten verletzt.

Bei Anschlägen in anderen Landesteilen des Irak starben acht Menschen, unter ihnen vier Iraker in der Stadt Samarra. Die Attentate erfolgten einen Tag nachdem die Polizei die Festnahme von sieben mutmaßlichen al-Qaida-Mitgliedern bekannt gegeben hatte, die aus der Region Bakuba nach Kirkuk geflohen sein sollen. Bei Bakuba hatte die US-Armee vergangene Woche den irakischen Topterroristen Abu Mussab al-Sarkawi getötet.

als/AFP/dpa

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