Gewalt im Irak Viele Tote bei Selbstmordanschlag auf Markt

Bei einem Selbstmordanschlag auf einen Markt sind im Irak mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen, Dutzende wurden verletzt. Die Stadt nördlich von Bagdad wird überwiegend von Schiiten bewohnt.


Bagdad - Selbstmordanschlag in der Stadt Dschadidat al-Schatt, 40 Kilometer nördlich von Iraks Hauptstadt Bagdad: Mindestens 13 Menschen wurden bei der Attacke auf einen Lebensmittelmarkt getötet, mehr als 30 verletzt.

Polizei und Behörden teilten mit, auch zwei Autobomben seien an dem Markt explodiert. Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat. Die Stadt wird vor allem von Schiiten bewohnt.

Seit April kamen im Irak bei Anschlägen rund 2000 Menschen ums Leben. Verantwortlich gemacht werden dafür vor allem radikale Sunniten, die gegen die von Schiiten dominierte Regierung kämpfen und die Spannungen zwischen den Religionsgruppen schüren wollen.

als/Reuters/AP



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