Irak Zehn Tote bei Anschlag auf Schiiten

Die Gewalt im Irak reißt nicht ab: Bei einem Selbstmordattentat starben nördlich von Bagdad zehn Menschen. Nach Angaben der Polizei sind mindestens zwölf weitere Menschen verletzt worden.


Bagdad - Ziel des Anschlags im irakischen Chalis, achtzig Kilometer nördlich der irakischen Hauptstadt, seien Muslime gewesen, die nach den Freitagsgebeten aus einer schiitischen Moschee in der Stadt strömten, teilte die Polizei mit. Die Region im Norden Bagdads ist ein Brennpunkt der massiven Gewalt zwischen den muslimischen Konfessionsgruppen der Sunniten und Schiiten.

Erst gestern starben bei der Explosion zweier Bomben in Bagdad fünf Menschen, wie die Polizei mitteilte. Es gab 23 Verletzte. Der Anschlag ereignete sich in einem belebten Viertel der Innenstadt in der Nähe eines Parks. Bei den Todesopfern handelte es sich um Zivilpersonen.

anr/AP/Reuters

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